Solides Wirtschaften auch in der Zukunft
14.01.2011 | 18:49 Uhr 2011-01-14T18:49:00+0100
Neuenrade. Als die Sparkasse Neuenrade vor 150 Jahren gegründet wurde, lebten zwei Drittel der Einwohner an der Armutsgrenze, berichtete Bürgermeister Klaus Peter Sasse gestern bei einer Feierstunde in der Neuenrader Sparkasse. Die Bürger konnte dort auf dem Sparkassenbuch ihre Notgroschen sparen.
120 Taler, so Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Kai Hagen war damals die erste Einlage. Heute, da die Sparkasse Neuenrade zur Sparkasse im Märkischen Kreis mit den Standorten Balve, Werdohl, Altena und Plettenberg gehört, beträgt die Bilanzsumme 1,35 Mrd. Euro. 2010 seien an die heimische Wirtschaft 142 Mio. Euro Kredite vergeben worden, so Hagen, zudem 51 Mio. Euro für den Wohnungsbau. Diese Begleitung der heimischen Wirtschaft und der Bürger wolle man fortsetzen. Sasse hob mit Hinweis auf die Bankenkrise hervor, wie wichtig die „gewachsenen, verlässlichen Strukturen der Sparkassen für das Vertrauen in die solide Arbeit in rauer See“ sind. Hagen und Sasse waren sich einig, dass man mit soliden Geschäften keine 25-prozentige Eigenkapitalverzinsung erreichen kann.
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