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Chor-Gesang

Sieben Männer zeigen ihre Stimmgewalt

27.04.2011 | 10:00 Uhr
Sieben Männer zeigen ihre Stimmgewalt
Gregorianika tritt am 26. Mai in der Altenaer Lutherkirche auf

Altena. Der Chor Gregorianika gastiert am Donnerstag, 26. Mai, um 19.30 Uhr in der Lutherkirche. Gesungen wird das aktuelle Programm der Ora et Labora-Tour 2011.

Das aktuelle Live-Programm umfasst klassische Choräle und eigene Hits aus den beliebten Werken des Chores. Hier zeigt Gregorianika auf einzigartige Weise musikalische Vielfältigkeit und enorme Stimmgewalt.

Auf der Querflöte begleiten die Chormitglieder ihre eigenen tief spirituellen Gesänge und machen diese zu einem unvergleichlichen Hörgenuss.

Gerade die schlichte Präsentation in Verbindung mit der mystischen Atmosphäre entführt den Zuhörer in längst vergangene Zeiten.

Somit schlägt der Chor eine Brücke zwischen der besonderen Mystik des „gregorianischen“ Mittelalters und der Gegenwart.

Mystische Stimmung liegt in der Luft

Beim Konzert liegt eine mystische Stimmung in der Luft. Vor dem Publikum stehen sieben Männer in schlichten Mönchskutten, die Gesichter noch unter den Kapuzen verborgen. Lediglich das Rascheln der Gewänder ist zu hören.

Als der Chor zu singen beginnt, fühlt man sich unweigerlich zurückversetzt ins Mittelalter. Gewaltig und kraftvoll erklingen die Stimmen und verursachen Gänsehaut bei den Zuhörern. Gesungen wird das Ave Verum, Ora et labora, Ameno, Ave Maria, In Meditation, Knight in shining armour, Christus factus est, Mönchsgebet, Tibet, Shangri La, Guten Abend, Gut´ Nacht und noch einige weitere Stücke.

Eigenkompositionen verknüpfen Klassik und Moderne

Geprägt durch tiefe Spiritualität und makellosen Gesang zeigt der Chor, dass die klassische Gregorianik bis heute nichts an seiner Faszination verloren hat. Mit seinen Eigenkompositionen, die das Klassische mit dem Modernen verknüpfen, beschert das Ensemble dem Publikum eine spirituelle Reise, Besinnung und einen tiefen Blick in die eigene Seele.

INFO
Liturgischer Gesang

Die Chormitglieder haben eine klassische Gesangsausbildung absolviert und lernten sich 2002 in Lwiv in der Ukraine am Gesangskonversatorium kennen.

Dort entdeckten sie auch ihre gemeinsame Leidenschaft für gregorianischen Gesang.

Dieser stellt im Ursprung das gesungene Wort Gottes als einstimmigen liturgischen Gesang der römisch-katholischen Kirche in lateinischer Sprache dar.

Der reine Chor-Gesang wird durch die außergewöhnliche Akustik in Kirchen, Höhlen und Klöstern besonders hervorgehoben.

Karten im Vorverkauf – die Stellen werden noch rechtzeitig bekannt gegeben – kosten 16, ermäßigt 14 Euro. An der Abendkasse sind 18, beziehungsweise 16 Euro Eintritt zu zahlen.

DerWesten



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