Menschenvölker drängen zum Mittelaltermarkt in Altena
04.08.2012 | 19:52 Uhr 2012-08-04T19:52:00+0200
Altena. Kämpfe, Kunst und Klamotten: Viel mittelalterliches Volk drängte sich am zweiten Tag des vierten Mittelalterfestes in Altena auf der Marktmeile. Früher als vor einem Jahr lenkten die Ordnungskräfte die Fahrzeuge um ins Nettetal, von wo ein Pendelbus die Freaks, Fans und Familien einsammelte zum Massenevent zwischen Burg und Tal.
Der Bischof ist verhaftet! Am Rande des Ritterturniers am Samstagmittag wurde es Graf Eberhard II. zu viel, was der Mann in der roten Robe da mitten im Publikum verlauten ließ.
Ein kurzer, aber heftiger Kampf entbrannte mitten auf dem Mittelaltermarkt am Lenneufer. Und wenige Schwertschläge später lagen des Bischofs von Münster mutige Soldaten am Boden und der gar (un-)geistliche Mann in Ketten. So nahm das Burgspiel seinen Lauf, das sich noch bis Sonntagabend in mehreren Akten auf der Burg Altena fortsetzt.
Die Völker mischten sich kräftig: Orientalische Kämpfer, Mongolen, echte Sauerländer Ritter, schottische Herren, das Bergvolk aus Lüdenscheid, Bauchtänzerinnen aus Dormhagen... Nicht nur die schätzungsweise 500 „fremdländischen“ Gaukler und Artisten sorgten für ein buntes Bild; immer mehr Altenaer schmeißen sich in Kettenhemd oder Leinenkleid. Und alle freuten sich auf den Höhepunkt am Sonntag.
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Interessant war es ja - traurig nur, dass bei einem Eintrittspreis von 20,00 Euro für die Familie alle Kinderangebote wie Bogenschießen, Kegeln, Werfen etc. noch extra und recht teuer bezahlt werden mussten. Diese Ansicht teilte sogar einer der Standbetreiber im kurzen Gespräch dazu. Unter diesen Voraussetzungen werden nicht nur wir der nächsten Veranstaltung fernbleiben.