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Kita Wunderkiste

Forscherpass für kleine Tüftler

13.06.2012 | 18:29 Uhr
Forscherpass für kleine Tüftler
Forschertag im Kindergarten Wunderkiste Ütterlingsen

Werdohl. Gläser mit Sand und Wasser, Becherlupen, wippende Ballons und rotierende Windrädchen – die Kindertagesstätte „Wunderkiste“ in Ütterlingsen war am Mittwoch ein großes Laboratorium.

In dem städtischen Kindergarten war zum zweiten Mal „Forschertag“. Denn seit einem Jahr ist die „Wunderkiste“ ein „Haus der kleinen Forscher“. Erzieherinnen haben sich dort weitergebildet und machen die Kinder seitdem regelmäßig mit den Naturwissenschaften, also Biologie, Physik, Chemie und Mathematik vertraut.

Es ist natürlich klar, dass keine schweren Aufgaben wie in der Schule gelöst werden. Im Kindergarten können die Naturwissenschaften am besten mit Experimenten veranschaulicht werden. Unter dem Motto „Wie funktioniert eigentlich unsere Erde?“ gab es in vier Räumen vier kinderleichte Aufgaben zu den vier Grundelementen Feuer, Wasser, Erde und Luft. „Es geht um Nachhaltigkeit“, sagte Sandra Koch, die Leiterin der Kita. Wer nachhaltig lebt und arbeitet, schützt die Umwelt und sichert sie für seine eigenen Kinder.

Beim Wasser-Experiment konnten die Kinder mit einem selbst gebauten Wasserfilter aus Sand- und Steinschichten erkennen, wie man verschmutztes Wasser reinigt und danach wieder nutzen kann. Beim Luft-Experiment bauten sich die kleinen Tüftler Windräder aus Papier und konnten beobachten, wie der Wind zur Energie wird und einen Teebeutel zum Fliegen bringt. Und beim Feuer-Experiment gab es zuerst ein kleines Problem. Mit Hilfe von schwarzen und weißen Luftballons (und eben der Sonne) sollte gezeigt werden, das die Farbe schwarz schneller die Wärme speichern kann. Doch die Sonne schien nicht. „Dafür haben wir Plan B“, sagte Erzieherin Britta Napiralla-Prior. Statt der Sonne erwärmte einfach ein Fön die Luft in den Ballons. Für so viel neu erworbenes Wissen gab es natürlich für alle Kinder am Ende ein Forscher-Diplom!

Von Marcus Land

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