Drogendealer aus Altena müssen zwei Jahre und drei Monate in Haft
16.03.2012 | 19:03 Uhr 2012-03-16T19:03:00+0100Altena. Das vermeintlich lukrative Geschäft mit Drogen brachte zwei Männern aus Altena vor dem Hagener Landgericht jeweils zwei Jahre und drei Monate Haft ein. Sie hatten einen „Stammkunden“ mit Amphetamin und Marihuana beliefert.
Ein dritter Angeklagter wurde aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Im Zeitraum zwischen Mitte 2010 und Anfang vergangenen Jahres hatten die beiden 31- und 33-jährigen Altenaer einem gesondert verurteilten Abnehmer aus Marburg insgesamt rund vier Kilo Amphetamin und zwei Kilo Marihuana verkauft. Dabei, so die Rechnung von Staatsanwalt Axel Nölle, hatten sie einen Gewinn von über 10 000 Euro verbuchen können.
Im Verlauf des Verfahrens, das Mitte Dezember begann und für das insgesamt 14 Verhandlungstage benötigt wurden, räumten die beiden Altenaer die Lieferungen nach Marburg ein. Weitere Vorwürfe gegen sie wurden mit Blick auf das zu erwartende Urteil vorläufig eingestellt. Ihr Geständnis und der Umstand, dass sie zuvor nie mit dem Gesetz in Konflikt geraten waren, sprachen für die beiden wie die Tatsache, dass es sich bei dem Marihuana und dem Amphetamin um so genannte weiche Drogen handelte. Die Kammer folgte den Anträgen von Ankläger Axel Nölle sowie den Verteidigern Stefan Schmale, Julia Kusztelak und Andreas Trode.
Gericht hatte Zweifel
Anders stellte sich das Ganze im Fall des dritten Angeklagten dar. Staatsanwalt Axel Nölle: „Ich glaube nicht, dass er unschuldig ist, aber ich kann es ihm nicht nachweisen.“ Im Zweifel für den Angeklagten: Dem 39-Jährigen konnte eine Beteiligung nicht nachgewiesen werden.
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