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Unfälle hielten Wehr in Atem

20.01.2013 | 14:50 Uhr
Unfälle hielten Wehr in Atem
Am 20.01.2013 findet die Jahresdienstbesprechung der Löschgruppe Südkamen im Feuerwehrhaus an der Dortmunder Allee 46 statt. Foto: Christoph Volkmer WAZ FotoPoolFoto: Christoph Volkmer

Südkamen. „Mit 84 Einsätzen war 2012 ein durchschnittliches Jahr für unsere Löschgruppe“, sagt Frank Buske, Schriftführer der Freiwilligen Feuerwehr in Südkamen, am Samstag während der Jahresdienstbesprechung im Feuerwehrgerätehaus.

Neben Brandeinsätzen und Menschen in Not, seien es im vergangenen Jahr vor allem Verkehrsunfälle gewesen. „Mehr als in den Vorjahren“, reflektiert Buske.

Wehrmänner des Jahres geehrt

Auch einige Brandvermutungen führten dazu, dass letztlich 2638 Stunden Dienst von den Löschkräften in Südkamen geleistet wurden. Ein Beispiel dafür sei ein Einsatz vor dem IKEA Möbelhaus. „Wir wurden wegen Rauchentwicklung alarmiert“, weiß der Schriftführer noch. An der Einsatzstelle angekommen, war allerdings nur festzustellen, dass der Rindenmulch qualmte. „Da kann auch die Feuerwehr nichts tun“, erzählt Buske mit einem Lächeln. „10-Minuten Einsätze“, wie diese, seien aber Feuerwehralltag.

„Großeinsätze gab es im Jahr 2012 für uns keine“, verliest Buske später im Protokoll. Er stellte allerdings fest, dass die meisten Einsätze zwischen 19 und 20 Uhr stattfanden. Auch außerhalb der Einsatzstunden waren die Feuerwehrleute Südkamens wieder sehr aktiv. Neben 43 Übungsdiensten und 17 Sonderdiensten zählten auch elf Feuersicherheitswachen zu ihren Dienststunden. Viele Löschgruppenmitglieder nahmen auch an der Aus- und Weiterbildung teil. „Dazu gehörten Brandmeister-, Truppführer und Atemschutzlehrgänge“, resümiert Löschgruppenführer Bernd Piotrowski am Samstag.

Im Rahmen der Jahresdienstbesprechung wurden Hendrik Sichert und Ernst Stricker als Feuerwehrmänner des Jahres ausgezeichnet. Denn beide hatten an 34 von 43 Diensten teilgenommen. „Die Auszeichnung ist schon eine Ehre“, gesteht Hendrik Sichert. Rückblickend auf das Jahr 2012 kann aber auch er nur feststellen: „Gott sei Dank ist nichts Schlimmes passiert.“

Das Jahr 2013 ist für die Löschgruppe allerdings nicht so ruhig gestartet. Sie kämpften mit gegen den Großbrand des DRK-Heims Anfang Januar in Kamen Mitte. Die Feuerwehrleute planen für die Folgemonate ihre traditionellen Veranstaltungen. Im März wollen die Feuerwehrmänner und –frauen sich an der Aktion „Sauberes Kamen“ beteiligen. Die Organisation und Durchführung des Osterfeuers am Gerätehaus ist ebenfalls fester Teil der Jahresplanung, Ebenso, wie das Open Air im Juni.

Kinga Golomb

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