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Sie bringen Kindern den Glauben näher

03.06.2012 | 18:10 Uhr
Sie bringen Kindern den Glauben näher
Westfälischer Kindergottesdiensttag in der Stadthalledie Evangelische Kirche von Westfalen hatte zu ihrem Kindergottesdiensttag eingeladen. Foto: Karl Dittrich

Unna. Den Kindergottesdiensttag der Evangelischen Kirche Westfalen besuchten 1200 ehrenamtliche Mitarbeiter, die sich in der Jugendarbeit vor Ort in ihren Gemeinden engagieren. Unter den Gästen war auch Samuel Koch, der bei seinem Auftritt in der Sendung „Wetten, dass..?“ verunglückte, und Präses Annette Kurschus. Sie beide sagten, dass die Gottesdienste für Kinder wichtig seien, weil sie mit „Spaß“ und „Freude“ den christlichen Glauben vermitteln.

Auch Pfarrerin Kerstin Othmer-Haake, Kindergottesdienst-Beauftragte, unterstrich, dass die Jugendarbeit „die Wirbelsäule der Kirche“ sei. Nach Angaben des hiesigen Verbandes für Kindergottesdienst gibt es pro Woche im Bereich der westfälischen Landeskirche wöchentlich rund 700 solcher Gottesdienste. Sechs- bis siebentausend ehrenamtliche Helfer organisieren sie und engagieren sich in der Jugendarbeit. An sie richtet sich auch der Kindergottesdiensttag, der dieses Jahr unter dem Motto „Was für Kinder“ stand. Das Motto war mehrdeutig zu verstehen. Zum einem ging es darum, dass die Evangelische Kirche Kindern etwas bieten will und zum anderen um die Frage, welche Kinder durch Gottesdienste angesprochen werden.

Und Pfarrerin Kerstin Othmer-Haake beobachtet auch immer häufiger, dass es nicht nur Kinder sind, die den Gottesdiensten aufmerksam folgen. So besuchen auch immer mehr Erwachsene die Kindergottesdienste.

Neben Ehrenamtlichen aus Ostwestfalen, dem Münsterland, dem Ruhrgebiet, der Hellweg-Region und dem Sauerland besuchte auch eine Delegation aus dem afrikanischen Staat Kamerun den Kindergottesdiensttag.

David Huth



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