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Mehr Unfälle: weniger Tote und Verletzte

25.02.2008 | 19:06 Uhr

Kreis Unna. (rgs/kes) Mehr Unfälle, mehr Verletzte - dafür weniger Tote und Schwerverletzte. Mehr Alkohol, aber weniger Tempoverstöße als Ursache. So die verkürzte Verkehrsunfall-Entwicklung im Kreis Unna 2007 (ohne Lünen).

Die Zahl der Verkehrsunfälle im Kreis hat erstmals die magische Zahl von 8 000 (8 076) überschritten - ein Trend der nach den Zahlen der Vorjahre abzusehen war: 7 563 in 2003, dann 7 576, 7 742 und in 2006 waren es schon 7 997. Bagatellunfälle herausgerechnet, ist festzustellen, dass es vor allem mehr schwerere Unfälle gab - von 2 841 auf 3 018. Konstant rückläufig seit 2003 (14) ist die Zahl der Toten auf den Straßen: Sieben in 2007 (elf in 2006). Besonders gefährdet sind dabei naturgemäß die Insassen von Personenwagen 483 (409 in 2006), vor Radfahrern 292 (259), Mitfahrern 181 (197), Fußgängern 129 (122) und motorisierten Zweiradfahrern 212 (216). Auffällig ist die stark steigende Zahl der Verletzten nach Fahrradunfällen. Dabei sind es nicht die Zahlen verunglückter Kinder oder Jugendlicher mit dem Fahrrad, sondern die der Senioren von 39 auf 58. Hauptunfallursachen waren im vergangenen Jahr Abbiegen/Wenden (37 %), Vorfahrt (20 %), Geschwindigkeit und Abstand je 13 % und Alkohol neun Prozent oder in 181 Fällen. Soviel wie seit Jahren nicht mehr.

Lünen: Bei der Unfallentwicklung im vergangenen Jahr ist Lünen positiv aufgefallen. Stieg die Gesamtzahl aller Unfälle im Bereich des Polizeipräsidiums Dortmund im Vergleich zu 2006 um 725 oder 3,4 Prozent von 21 207 auf 21 932 sank sie in Lünen von 2695 auf 2654, ein Minus von 1,5 Prozent.

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