Autofahrerin stirbt nach Kollision mit Zug in Unna
19.09.2012 | 15:23 Uhr 2012-09-19T15:23:30+0200
Unna. Tödlicher Unfall in Unna-Kessebüren: Eine Autofahrerin wurde am Mittwoch Mittag an einem unbeschrankten Bahnübergang von einem Regionalzug erfasst. Die Frau starb am Unfallort, unter den Bahnreisenden gab es laut Polizei keine Verletzten. Die Bahnstrecke ist bis auf weiteres gesperrt.
An einem unbeschrankten Bahnübergang in Unna-Kessebüren ist es am Mittwoch Mittag zu einem tödlichen Unfall gekommen: Eine Autofahrerin wollte gegen 13:20 Uhr die Gleise auf einem Feldweg zwischen Kessebürener Landwehr und Von-Stein-Straße überqueren und wurde dabei von der Regionalbahn nach Fröndenberg erfasst. Die Frau war sofort tot, der Zugführer erlitt einen Schock.
Zum Zeitpunkt des Unglücks waren etwa zehn Passagiere in der Regionalbahn, die vier Mal pro Stunde zwischen Unna und Fröndenberg pendelt. Laut Polizei blieben alle Fahrgäste unverletzt. Sie wurden mit einem Bus zum Bahnhof in Fröndenberg gebracht. Wie genau es zu dem Unglück kommen konnte, ermittelt die Polizei noch. Die Bahnstrecke zwischen Unna und Fröndenberg ist deshalb bis auf weiteres gesperrt.
05:59
wir werden Alle nie erfahren WARUM meine Mama dort sterben mußte.........
07:37
Ich kann hier keinen Kommentar lesen wo auch nur irgendwer schreibt "selber Schuld"... aber und das muss man leider so sehen... die Unglücksursache dürfte wohl JEDEN klar sein. Es sein denn die Regionalbahn hätte ihren Schienenweg verlassen und ...
du solltest selber mal an diese Stelle fahren und mir dann erklären was dich so sichher macht diesen Kommentar zu schreiben mir ist nicht klar warum meine Mutter dort sterben musste ...
07:30
Manchmal ist es wirklich schwer die Kommentare einiger Einzeller hier zu ertragen.
21:23
Ich finde es ganz schön anmaßend, wie hier manche in "selbst Schuld" -Manier der Fahrerin posthum den schwarzen Peter zuschieben. Waren sie live dabei oder wie?!?
Sicher haben wir alle mal gelernt, wie man sich im Straßenverkehr zu verhalten hat, aber dennoch passieren Unfälle wie diese oder andere immer wieder. Als Mensch macht man leider auch Fehler, die Frau bezahlte diesen tragischerweise mit ihrem Leben.
Ja, schon erschreckend, wie kaltschnäutzig hier über eine Schuldfrage diskutiert wird. Vergessen wird dabei die Tragödie, Trauer und Leid der Hinterbliebenen. Vielleicht sind wir schon übersättigt davon, durch entsprechende Meldungen in Fernsehen und Nachrichten.... :-(
Danke im Namen meiner Mutter
20:36
Bleibt zu ergänzen, dass die Fahrerin des PKW, nach Angabe der Lokalzeit Ruhr, 71 Jahre jung war!
Ja und? Erfahrung ist es, mit dem die ältere Generation die Reaktionsschnelligkeit der jüngeren Generation bei weitem ausgleicht. Probleme gibt es immer dann, wenn die Übersicht verloren wird, was hier sicherlich nicht der Fall war. Genaueres werden wir wohl erst später erfahren.
Das Ausrufezeichen können sie also erst einmal getrost wieder einpacken.
"Erfahrung ist es, mit dem die ältere Generation die Reaktionsschnelligkeit der jüngeren Generation bei weitem ausgleicht."
Das ist nonsens. Erfahrung hilft weder gegen Demenz, Sehschwäche oder verminderte Reaktionszeit.
Nonsens ist es aber auch, das Alter der Verunglückten mit dem Unfall ohne weitere Fakten irgendwie in Bezug zu setzen.
Politiker in unserem Land betrachten es als eine ihrer wichtigsten Aufgaben, die Bürger ständig gegeneinander aufzuhetzen.
Sie wissen um die geistige, dumpfe Trägheit der Massen.
Und so geht es alt gegen jung, krank gegen gesund, arm gegen reich, Arbeit gegen HartzIV etc.
Sie bieten ein gutes Beispiel wie hervorragend dieses infame System funktioniert.
In Anbetracht des Todes der Frau stellt sich allerdings schon die Frage, warum Ihnen auch noch die Scham abhanden gekommen ist.
Gegenredner | #11-2
das ist kein Nonsens, dafür gibt es sogar einen Begriff: kristalline Intelligenz.
Sie gehen offenbar von einer Krankheit aus. Davon steht dort aber nichts. Es könnte alle möglichen Gründe haben, vielleicht auch einfach nur einen Moment der Unachtsamkeit. Also alles noch reine Mutmaßungen.
ja meine Mutter war 71 Jahre JUNG .... war täglich im Strassenverkeht unterwegs ( arbeitstechnisch ) und bestimmt kein vertütteltes Mütterchen ...es war nicht das Alter , aber leider werden wir alle nie erfahren welche Verkettung von Umständen es zu verdanken war........der Lokführer hat ausgesagt sie war langsam unterwegs.......aber warum ist es heutzutage erlaubt von einer normalen Strasse über einen Bahnübergang in einen Feldweg abzubiegen......ohne Lichtsignale und nur ca 200 m einsehbar...
19:28
Herzliches Beileid an die Angehörigen, aber auch an den Triebkopfführer.
Ja es müsste kein Mensch an einem Bahnübergang sterben, genauso wie an den meisten Kreuzungen. Technisch ist sehr vieles möglich.
Ampeln werden überfahren bei rot, Bahnübergänge mit Lichtzeichen genauso und zu guter letz auch immer wieder der Gag des Tages Halbschranken. So blieben nur noch die Vollbeschrankung.
Hier kann man besonders oft beobachten wie man die überwinden kann, von den schwächsten Verkehrsmitgliedern den Fußgängern.
Straßenfahrzeuge müssen vor dem Andreaskreuz warten, wenn sich ein Schienenfahrzeug nähert, rotes Blinklicht oder gelbe oder rote Lichtzeichen gegeben werden,die Schranken sich senken oder geschlossen sind, ein Bahnbediensteter Halt gebietet.
So steht es in der Verkehrsordnung.
Bis auf ein paar wenige Ausnahmen, würde aber schon das sich an die Verordnung halten Leben retten.
Richtig, es reicht im übrigen ein Andreaskreuz, dass dem Schienenverkehr Vorrang gebietet. Prinzipiell müsste man sich daher auch an beschrankten Bahnüberängen heranschleichen, um ankommenden Zugverkehr erkennen zu können.
Angesichts der Anzahl von unbeschrankten Bahnübergängen sollte das vielleicht mal thematisiert werden.
19:06
die schuld frage sollte wohl zu 99 prozent klar sein,es hängt ja nicht umsonst ein andreaskreuz und das sagt nun mal ganz klar das schienenfahrzeuge vorfahrt haben.aber die meisten denken ja immer schön schnell noch dran vorbei an den zug.kein mitleid mit sowas,ausser mit dem zugführer der sowas sieht und kaum etwas machen kann in dieser situation.
Was für ein menschenverachtender, unpassender und pietätloser Kommentar.
Sie sollten sich schämen1
#9-1
Wo bitteschön ist dieser Kommentar menschenverachtend? Die Bedeutung des Andreaskreuzes ist eindeutig, Da hat man Schienenfahrzeugen Vorfahrt zu gewähren. Sie selbst sind hier menschenverachtend, wenn Ihnen der Zugführer an ihrem verlängerten Rücken vorbeigeht, nur weil sich da jemand nicht an die Verkehrsregeln gehalten hat.
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18:21
...ist passiert-und er wäre zu vermeiden gewesen Punkt
17:53
ich kenne die Bahnstrecke und weiss, dass es ziemlich nervig ist, mit dieser Regionalbahn zu fahren, weil die Züge vor jedem der unbeschrankten Bahnübergänge ohrenbetäubende Warnsignale von sich geben. Die kann man nicht überhören. Nun habe ich keine Ahnung, wie es zu dem tragischen Unfall kam, meine nur, man sollte nicht pauschal alles auf die Bahn schieben
Kann ja auch sein, dass der Lokführer vergessen hat zu "hupen".
ich habe an der Stelle gestanden wo meine Mutter gestorben ist ....leider kann man die Signale des Zuges gar nicht so laut hören wenn er in Richtung Unna fährt ...bei normaler Radiolautstärke leider nicht.........wir ALLE werden nie erfahren WARUM
17:41
Ich verstehe nicht,wieso hier alle immer gegen die Bahn mäckern.
Die Frau trägt eine Mitschuld.
In jeder Fahrschule lernt man, wie man sich an Bahnübergängen, besonders unbeschranken!! zu verhalten hat!
Nicht einfach drüberbrettern, sondern LANGSAM heranfahren, links und rechts schauen und wenn alles frei ist, drüber fahren.
Das wird einem in jeder Fahrschule beigebracht.
Aber ich sehe es ja selber wie einige meinen einfach immer so drüber brettern zu müssen.
Ja das stimmt, sowas wird einem in der Fahrschule beigebracht.
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warum wurde mein Kommentar gelöscht.......Ich habe nur gesagt das meine Mutter nicht gerast oder gebrettert ist ( laut Aussage des Lokführers ) und wir nie erfahren werden WARUM aber warum sind solche Bahnübergänge überhaupt noch erlaubt ...ohne Schranke, ohne Lichtsignale ...nur ein Andreaskreutz........