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130 junge Mathe-Genies messen sich im Wettbewerb

20.02.2011 | 22:00 Uhr
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130 junge Mathe-Genies messen sich im Wettbewerb
Immer die Lösung im Blick: Unnas Mathe-Asse, wie hier sind Schulkinder der Osterfeldschule.

Unna. Sichtlich entspannte Schüler der 4. Klasse verließen am Samstagmorgen um 11 Uhr die Katharinenschule. Sie mussten nicht etwa extra Stunden nehmen, um besser zu werden. Nein, es handelte sich um die 130 Kinder, die die erste Runde des landesweiten Mathematikwettbewerbs der 4. Klasse erfolgreich gelöst hatten und sich nun der zweiten Runde stellten.

Von zwölf Schule aus Unna und Fröndenberg kamen die eifrigen Mathematiker, die in der ersten Runde Aufgaben wie diese lösen mussten:

„Karin hat ein Säckchen mit genau acht Murmeln darin. Vier Murmeln davon sind blau und vier davon sind rot. Karin kann die Murmeln nicht sehen und zieht nacheinander immer genau eine aus dem Säcken bis sie vier gezogen hat. Sie legt die vier Murmeln, in der Reihenfolge, in der sie sie gezogen hat, auf den Tisch. Dann legt sie die gezogenen Murmeln wieder in den Sack, damit es wieder acht sind, bevor sie wieder vier Murmeln aus dem Säckchen nimmt. Wie viele Möglichkeiten der Wahrscheinlichkeit der Anordnung der vier Murmeln gibt es? Schreibe alle Möglichen Anordnungen auf.“ (Lösung: 20 Möglichkeiten)

Die Eltern der 4. Klässler sind natürlich stolz auf ihre Kinder. Sie sehen die ganze Sache aber auch entspannt: „Dieser Wettbewerb ist eine gute Sache. Die Kinder haben die Möglichkeit, sich auch einmal anderweitig mit Mathe zu beschäftigen und können dabei nichts verlieren“, sagt Mutter Ursula Cohrs.

Trotzdem kommen bei dem Wettbewerb doch eher diejenigen weiter, die auch sonst gut in Mathe sind. Auch in diesem Jahr waren einige Aufgaben dabei, die die Kinder an ihrer Grenzen stoßen ließen. „Mir hat es wirklich gut gefallen, aber ich glaube, ich bin nicht weiter gekommen. Da war so eine Aufgabe bei, bei der man Zahlen in Spielfelder eintragen musste, die konnte ich gar nicht“ , erzählt Freya (8). Darin waren sich dann auch alle einig „Diese Aufgabe war wirklich gemein. Aber es hat auf jeden Fall Spaß gemacht.“

Statt am Ausgang über die mehr oder weniger gelösten Aufgaben zu diskutieren, musste eher die dringende Frage geklärt werden: „Darf ich mich heute noch verabreden?“

Ob sie weitergekommen sind, erfahren die Schüler erst Ende März. Wenn sie es geschafft haben, treten sie zur dritten und letzten Runde am 14. Mai in Dortmund an.

Kyra Müller

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