„Zum letzten Mal“ ist Dumschat Vorsitzender

Rüthen..  Der Rüthener Kammerchor zog in der Generalversammlung Jahresbilanz. Nach dem Rückblick, bei dem das Probewochenende und die Englandfahrt im Mittelpunkt standen, trug Kassiererin Marie Kaja den Kassenbericht vor.

An diesem Abend musste der Vorsitzende gewählt werden. „Zum letzten Mal“ nahm Volker Dumschat dieses Amt an. „Volker verdient unseren Respekt, da er den verantwortungsvollen Posten bereits seit neun Jahre erfolgreich ausfüllt“, lobte 2. Vorsitzender Harald Dönnecke.

„Heute haben wir eine große Zahl an Ehrungen“, freute sich Volker Dumschat. Ein Dankeschön galt besonders Michael Betten (Plakate/ Internetseite), Klaus Uwe Karosz (Aufnahmen) und Chorleiterin Regina Werbick, die das ganze Jahr über viel Zeit investiert haben.

Ehrung für langjährige Mitglieder

Anschließend wurden Chormitglieder geehrt. Für 10-jährige aktive Teilnahme wurden Michael Betten, Holger Spanghart und Christiane Götte geehrt. Lore Vogelsang wurde für eine 20-jährige Mitarbeit ausgezeichnet. Für 25 Jahre voller Arbeit wurde 1. Vorsitzender Volker Dumschat vom 2. Vorsitzenden Harald Dönnecke geehrt. Regine Winkler glänzte mit einer 30-jährigen Aktivität im Chor und Maria Steinwachs wurde für ihre 50-jährige Teilnahme nicht nur eine Urkunde, sondern auch einen Blumenstrauß überreicht. „Maria hat selten bei den Chorproben gefehlt und war eine Zeit lang im Vorstand tätig“, lobte Dumschat seine Kollegin.

Nach den Ehrungen wurde das Ehepaar Erika und Hans Müller verabschiedet. Beide waren lange im Verein tätig. Besonders gelobt wurde Hans Müller, der ganze 18 Jahre den Posten des 1. Vorsitzenden übernommen hatte. „Du hast dem Kammerchor eine Menge gegeben“, äußerte Dumschat seinen Dank. Als kleines Dankeschön wurde beiden ein Konzertabend geschenkt. „Wir wechseln nur die Seite. Statt auf der Bühne zu stehen werden wir im Publikum sitzen“, versprach das Ehepaar anschließend.

Der Kammerchor richtet seinen besonderen Fokus auf die Suche nach neuen Mitgliedern. Dabei sollte verdeutlicht werden, dass kein Vorsingen durchgeführt, sondern allein die Freude am Singen zählen würde, hieß es. „Singen kann man erlernen. Es gibt also keine Voraussetzungen, um hier teilzunehmen“, verdeutlichte Dumschat.

Auch die Idee einer offenen Probe wurde aufgegriffen, in der Interessierte in den Chor hinein schnuppern können. Auch der direkte Kontakt zu den Jugendlichen soll gesucht werden.