Zeichen der Verbundenheit

Suttrop..  Ein Zeichen der Verbundenheit auf Seiten der Gäste und ein Zeichen der Wertschätzung auf Seiten der Gastgeber ist alljährlich das Pensionäretreffen der LWL-Einrichtungen in Warstein. Etwa 150 ehemalige Beschäftigte der LWL-Klinik, des LWL-Pflegezentrums und des LWL-Wohnverbunds kamen zu einem geselligen Nachmittag zusammen. Unter den Klängen der LWL-Bläsergruppe nutzten sie die Gelegenheit, Erinnerungen auszutauschen und die einen oder anderen „Dönekes“ zu erzählen.

Über Entwicklungen informiert

Doris Gerntke-Ehrenstein, Leiterin des LWL-Wohnverbunds, und Dr. Josef Leßmann, Ärztlicher Direktor der Klinik, begrüßten die Ehemaligen im Namen der Betriebsleitungen. Über eine Vielzahl sowohl baulicher als auch personeller Entwicklungen informierte Leßmann die Versammelten. So wurde nicht nur das 86-Betten-Haus des LWL-Rehabilitationszentrums Südwestfalen zu Beginn dieses Jahres in Betrieb genommen. Auch aktuell herrsche rege Bautätigkeit auf dem LWL-Gelände, wo ein Neubau mit 45 Plätzen zur beruflichen Rehabilitation psychisch Kranker entsteht. Die Fertigstellung sei bereits im Sommer 2017 geplant.

Allerdings hätten die Wege unter der Belastung durch die Baufahrzeuge gelitten. „Daher werden wir das gesamte Wegenetz neu machen müssen“, kündigte Leßmann an. Kosten in Höhe von etwa zwei Millionen Euro seien hier zu erwarten.

Über die Bestellung von Dr. Irene Faupel zur Chefärztin Suchtmedizin, die diese Position nach dem Wechsel von Dr. Rüdiger Holzbach ans Klinikum Arnsberg nahtlos übernommen hat, und die Verabschiedung von Dr. Martin Gunga, Chefarzt der Abteilung IPP, in den Ruhestand setzte Leßmann die Pensionäre ebenfalls in Kenntnis.

Nicht ohne Wehmut wies der Ärztliche Direktor auf sein eigenes Ausscheiden aus dem aktiven Dienst zum Ende des Jahres hin. Er freue sich jedoch, dass mit Dr. Volkmar Sippel ein kompetenter Nachfolger gefunden worden sei, der darüber hinaus auch die ärztliche Leitung der Abteilung IPP übernehmen wolle, zu der die drei Tageskliniken und zwei Institutsambulanzen im Kreis Soest gehören. In der Zwischenzeit werde die Abteilung kommissarisch durch Dr. Petra Hunold, Chefärztin der Abteilung Depressionsbehandlung, geführt.

Besonderes historisches Dokument

Anschließend verlas Doris Gerntke-Ehrenstein die Namen der ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in diesem Jahr ihren 80., 85., 90. oder einen noch höheren Geburtstag feiern können. In einer Schweigeminute gedachten die Anwesenden all jener aus ihren Reihen, die in den letzten zwölf Monaten verstorben sind.

Zum Abschluss erwartete die Gäste noch ein besonderes historisches Dokument: ein Film über das letzte Schützenfest, das die Schützengilde des damaligen Westfälischen Landeskrankenhauses im Jahr 1978 veranstaltet hatte. Begeistert warfen die Ehemaligen einen Blick zurück.