Zahl der Hilfsanträge steigt in diesem Jahr stark an

In 50 Fällen konnte der Verein Nachbarn in Not im vergangenen Jahr helfen. Dies sind laut Vorsitzendem Karl-Heinz Benteler weniger als in den Vorjahren. Normalerweise liege der Durchschnitt bei 60. Ausgezahlt werden pro Jahr zwischen 7000 und 8000 Euro. Insgesamt wurden seit 1995 rund 150 000 Euro bereitgestellt. Das Spektrum reichte 2014 von der Unterstützung bedürftiger Familien, damit Kinder an Klassenfahrten teilnehmen können, bis zur Hilfe nach einem Brandschaden im Falle einer unterversicherten Familie. Für dieses Jahr rechnet Benteler mit weitaus mehr Hilfsanfragen. Schon jetzt seien 40 eingegangen und auch erfüllt worden.

Viele Einzelspenden

„Es passt auf beiden Seiten“, sagt der Vorsitzende und blickt dabei auf die Art der Einnahmen. Die Spendenfreudigkeit der Mitgliedsverbände sei unvermindert gegeben. So floss im vergangenen Jahr ein Teilerlös des Landesmusikfestes in Soest in die Vereinskasse. Zudem – und das zunehmend – gebe es zahlreiche Einzelspender.

Wahlen gab es bei der jüngsten Jahreshauptversammlung von Nachbarn in Not keine. Diese stehen erst 2016 wieder an. Ob er auch über das 20-Jährige Bestehen hinaus an der Vereinsspitze stehen möchte, lässt Benteler noch offen. „Es kommt auf die Gesundheit an“, sagt der rüstige 73-Jährige aber.

EURE FAVORITEN IN DIESER STUNDE