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Whiteboard löst die klassische Tafel ab

27.12.2010 | 17:23 Uhr
Whiteboard löst die klassische Tafel ab
Vor dem Nachfolger der klassischen Tafel: Vertreter des Spee-Gymnasiums vor dem neuen Whiteboard.

Rüthen.Am Friedrich-Spee-Gymnasium wird vielleicht nicht „das Ende der Kreidezeit“ eingeläutet, wie es auf der Bildungsmesse Didacta am Anfang des Jahres an zahlreichen Ausstellungsständen hieß, aber es wurde doch ein weiterer wesentlicher Schritt gemacht zur Komplettierung der multimedialen Ausstattung der Schule. Die bisherige Tafel wurde in einem Medienraum abgebaut und durch ein interaktives, so genanntes „Whiteboard“ ersetzt.

Dieses Whiteboard erlaubt als riesiges Touch-Display die Steuerung des angeschlossenen Computers und Beamers mit den Fingern oder speziellen Stiften, lässt sich aber auch mühelos als elektronische Tafel einsetzen.

Unterstützt wurde die Schule bei ihrer Investition durch eine großzügige Spende der Volksbank Anröchte, die aus Anlass ihres Jubiläums tätig wurde. Nachdem sich Kollegium und viele Schüler bereits mit der neuen Technologie vertraut gemacht haben, wurde die „Tafel“ jetzt im Beisein von Ulla Farbowski von der Volksbank den Vertretern der verschiedenen Schulgremien offiziell vorgestellt.

Schüler und Lehrer sind begeistert von den Möglichkeiten, die eine solche Tafel bietet. Neben dem zweifellos vorhandenen Spaßfaktor und der Neugier auf eine Technologie, die in den meisten Schulen in Deutschland noch relativ neu ist, bietet das System viele Vorteile für die Unterrichtspraxis, wie der Einsatz in verschiedensten Fächern seit Beginn des Schuljahres gezeigt hat. In speziellen Fortbildungen haben sich viele Lehrer am Friedrich-Spee-Gymnasium damit bereits vertraut gemacht.

Aus Lehrersicht ist die Möglichkeit, Teile von Tafelbildern und Arbeitsanweisungen bereits zu Hause vorbereiten und leicht in den Unterricht integrieren zu können, besonders hervorzuheben. Auch die Vorbereitung von Bildern, Filmausschnitten oder Internetseiten geschieht auf einfache Weise. Gerade diese multimediale Verbindung neuer Medien macht den Reiz der Technologie aus.

Alle Ergebnisse, die im Unterricht erarbeitet werden, lassen sich speichern, in der nächsten Stunde wieder aufrufen oder auch per Mail nach Hause schicken. Interessant ist auch der Einsatz der angeschlossenen Webcam, die Haushefte oder Ergebnisse von Gruppenunterricht auf die „Tafel“ projiziert.

Jürgen Kortmann

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