Wenn Arbeit zur Qual wird

Warstein..  Viele psychische Probleme haben ihren Ursprung im Berufsleben. Dabei sollte Arbeit an sich sinnstiftend sein, uns Anerkennung, Wertschätzung und soziale Teilhabe ermöglichen – und in den allermeisten Fällen ist dies auch so.

Gefühl der Entfremdung

„Wenn Beschäftigte jedoch keine Anerkennung für ihre Arbeitsleistungen erhalten, sie keinen Sinn mehr in ihrem Tun erkennen oder gar sich missachtet fühlen, kann schnell das Gefühl der Entfremdung, der Überforderung und der Sinnlosigkeit aufkommen“, weiß Dr. Josef Leßmann, Ärztlicher Direktor der Kliniken Warstein und Lippstadt im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).

Dann könne Arbeit schnell zur Qual werden, was zunehmend in eine psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlungsbedürftigkeit münde. Den verschiedenen Fragestellungen rund um die Doppelgesichtigkeit der Arbeit widmet sich die neue Ausgabe des Klinikmagazins, das von den LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein herausgegeben wurde.

Ärzte, Therapeuten und weitere Fachkräfte beleuchten darin unterschiedliche Ansätze, wie die beiden psychiatrischen Kliniken dieser Entwicklung entgegen treten, und welche Möglichkeiten bestehen, Betroffene zu entlasten oder bei einer Rückkehr ins Berufsleben zu unterstützen.

Im Internet abrufbar

Die 18. Ausgabe des Klinikmagazins liegt an verschiedenen Stellen des Warsteiner Stadtgebiets öffentlich aus und ist auch im Internet abrufbar unter www.lwl-klinikmagazin.de. Außerdem kann das Magazin per E-Mail an presse@lwl-klinik-warstein.de kostenlos bestellt werden.