Weichen gestellt für positive Zukunft des Heimatmuseums

Warstein..  2006 wurde der Verein der Freunde und Förderer des Hauses Kupferhammer gegründet, viel hat der Verein seitdem erreicht. So ist es ihm gelungen, das Stadtmuseum zu einem Kulturzentrum zu machen, in dem nicht nur geschichtliche Vorträge und Ausstellungen, sondern auch Seminare stattfinden. Ein guter Zeitpunkt, um in die zweite Reihe zurück zu treten, findet Manfred Zimmermann, der die Geschicke des Vereins seit der Gründung leitete.

Bei der Jahreshauptversammlung der Freunde und Förderer am 11. März wird er daher sein Amt zur Verfügung stellen wird. „Wir haben in dieser Zeit alles erreicht, was wir uns vorgenommen hatten und noch einiges darüber hinaus“, blickt Zimmermann, der im vergangenen Jahr 80 Jahre alt wurde, zufrieden auf das Geleistete zurück.

Lange lag das Haus Kupferhammer, das der Stadt von Ottilie Bergenthal vermacht worden war, in einem Dornröschenschlaf, das Museum wurde nur mäßig frequentiert, einziges Highlight waren die Kupferhammer-Konzerte. Das sollte sich mit der Gründung des Vereins ändern, der sich zum Ziel setzte, das Haus zu einem Zentrum der Förderung von Kunst und Kultur schrittweise auszubauen. 2007 schloss man eine Vereinbarung zur Übernahme der Trägerschaft für den musealen Bereich mit der Stadt.

Mit finanzieller Förderung durch die NRW-Stiftung wurde das Gebäude in den folgenden Jahren nicht nur im Innern mit neuen Museumsräumlichkeiten aufgewertet, auch eine Grundsanierung wurde angegangen. Viele Erfolge, auf die Zimmermann und seine Vorstandskollegen zurückblicken können – und ein guter Grundstock für das weitere Wirken seines künftigen Nachfolgers.