Weg mit Höhen, Tiefen und vielen Ausblicken

Ein schöner Ausblick: Bis nach Hirschberg und auf die Haar kann man vom Rennweg aus gucken.
Ein schöner Ausblick: Bis nach Hirschberg und auf die Haar kann man vom Rennweg aus gucken.
Foto: Tanja Frohne
Was wir bereits wissen
Dunkle Wolken ballen sich über der Alten Kirche in Warstein zusammen. Ein guter Grund, dem Regen davon zu wandern – allerdings zieht es die Donnerstags-Wanderer nicht in den Warsteiner Wald.

Allagen..  In Allagen am Waldstadion startet unsere Wanderung. In einen kleinen Waldweg, der sich in Verlängerung des Parkplatzes befindet, tauchen wir ein – just, als die ersten Regentropfen fallen. Doch die Fichten und Bäume, die sich über dem schmalen Trampelpfad wölben, halten das kühle Nass ab.

Wir folgen grünen Pfeilen, die an Bäume gemalt wurden, kommen schließlich auf einem Parkplatz an (wer sich den kleinen Waldspaziergang sparen möchte, kann auch direkt zu diesem fahren, die Zufahrt befindet sich unterhalb der Zufahrt zum Waldstadion) und wenden uns nach links. Nach Wanderzeichen für den Weg A5 halten wir noch vergeblich Ausschau, aber dafür ist der Regen verschwunden, der Wald schön licht und die Vögel zwitschern. Holzstapel säumen den geteerten Wanderweg, der nur leicht bergauf und bergab führt, bevor die erste längere, aber leicht zu meisternde Steigung zu überwinden ist. Der Blick schweift über eine Kyrill-Fläche bis auf die Haar, die Alltagsgeräusche sind vollkommen ausgeblendet.

Auf der Höhe biegen wir an einer Schutzhütte nach rechts ab auf den Rennweg. Ein toller Blick öffnet sich nach Allagen, kurz darauf kann man bis nach Hirschberg blicken, wendet man sich um, sieht man bis auf die Haar. „Das ist höchst ungewöhnlich, das haben wir Kyrill zu verdanken“, meint Wolfgang Heppekausen.

Abzweigung nicht verpassen

Nächster markanter Punkt ist der Bildstock „Zum Antonius“. Von dort wenden wir uns nach rechts, es geht bergab. Zu sehr ins Schwätzen kommen darf man nun nicht, sonst verpasst man den Abzweig des A5. Linkerhand liegt eine Lichtung, wir gehen rechts auf einen Waldweg Richtung Schamelscher Berg, der anfangs von Rückearbeiten arg zerfurcht ist. Aber ein bisschen sportliche Kletterei muss ja schließlich sein – das ist eben Natur.

Schließlich queren wir eine Teerstraße leicht diagonal und tauchen wieder in den Wald ein. Sanft plätschert ein kleiner Bach, den wir queren, bevor wir nach links abbiegen. Wer unsicher ist, ob er noch auf dem richtigen Weg wandelt: Das Wanderzeichen ist hier von einem Busch verdeckt, ist aber leicht zu entdecken.

Dieses Mal geht es steiler bergauf, die Gespräche verstummen. Allerdings kann schon nach kurzer Zeit Entwarnung gegeben werden – die Steigung ist aber schon ein guter Vorgeschmack auf das, was noch folgen wird.

Denn nach kurzer Verschnaufpause auf ebenem Grund geht es wieder bergan – und das richtig. Wer hier nicht ins Schwitzen kommt, macht etwas falsch. Zur Abwechslung geht es anschließend steil bergab – da die Knie noch funktionieren, eine willkommene Abwechslung.

Schließlich kommen wir auf dem Höhenweg an. Den Schlenker über den Höhenkirchpfad, den der Wanderplan vorsieht, schenken wir uns, schließlich haben wir schon genug Höhen und Tiefen erlebt. Stattdessen geht es nun zügig zurück zum Ausgangspunkt, dem Waldstadion.

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