WAL fordert klare Position der Stadt

Warstein..  Eine Anfrage zum „Thema Nummer 1“, wie er es selbst bezeichnete, stellte WAL-Vorsitzender Werner Braukmann am Montagabend im Haupt- und Finanzausschuss: „Welche Stellung bezieht die Stadt zu dem unerwarteten Urteil zum Wasserrecht am Hillenberg?“

Eine eindeutige Antwort gab Bürgermeister Manfred Gödde nicht, verwies lediglich darauf, dass derzeit noch Gespräche liefen. Aber gegen eine Anschuldigung wehrte sich der Verwaltungschef vehement: „Wir haben kein Gespräch verweigert.“

Dies bezog sich auf die zweite Frage Braukmanns: „Wieso behauptet Westkalk, dass die Verwaltung auf Gesprächsangebote nicht reagiert habe?“ Braukmann forderte in diesem Zusammenhang dringend eine öffentliche und deutliche Position der Stadt, damit nicht der Eindruck entstehe, dass allein die Steinindustrie gesprächsbereit sei. „Dieses Thema ist viel zu wichtig, als dass wir nur abwarten können.“

BG-Fraktionschef Jochen Köster pflichtete ihm bei und betonte seinerseits: „Wir dürfen nicht zulassen, dass sich die Steinindustrie jetzt die Rosinen in dieser Sache herauspickt.“