Viel Arbeit für Polizei, Bauhöfe und Feuerwehr
12.11.2010 | 14:00 Uhr 2010-11-12T14:00:00+0100
Kreis Soest.Bei der Polizeileitstelle und den Einsatzfahrzeugen sorgte das donnerstägliche Sturmtief für ein reges Einsatzgeschehen. Bis Freitagmorgen mussten Polizei, Bauhöfe und Feuerwehren kreisweit rund 50 Mal ausrücken.
Am Donnerstag wurden ab 15.20 Uhr abgebrochene Äste, umgefallene Bäume, abgeknickte Verkehrszeichen und „fliegende“ Baustellenabsicherungen oder Gerüstteile gemeldet. Bis Freitagmorgen mussten Polizei, Bauhöfe und Feuerwehren kreisweit rund 50 Mal ausrücken, um die Gefahrenstellen zu beseitigen. Zweimal mussten sogar Trampoline gesichert werden, die die Grundstücksgrenzen „überflogen“ hatten.
K51 zwischen Dedinghausen und Ehringhausen bis Montag gesperrt
Gesperrt wurden Donnerstagabend die Kreisstraße 51 zwischen Dedinghausen und Ehringhausen und die Kreisstraße 23 zwischen Neuengeseke und Herringsen. Hier lagen Bäume auf den Fahrbahnen und die Beseitigung wäre für die Einsatzkräfte bei dem anhaltenden Sturm zu gefährlich gewesen. Während die K 23 Freitagmittag wieder freigegeben werden konnte, bleibt die K 51 bis Montag gesperrt.
Auf der Bundesstraße 229 fuhr ein Autofahrer am Donnerstagabend zwischen Delecke und Breitenbruch gegen einen Baum, auf der Landstraße 856 rutschte ein Auto zwischen Hirschberg und Meschede auf schneeglatter Fahrbahn in den Graben. Es wurde niemand verletzt, es blieb bei Sachschäden.
Lastzug auf der B55 von heftiger Windböe erwischt
Freitagvormittag erwischte der Sturm auf der Bundesstraße 55 um 11 Uhr einen Lastzug mit Anhänger. Der in Richtung Anröchte fahrende 35-jährige Fahrer aus dem Kreis Coesfeld verlor zwischen den beiden Bahnübergängen durch die starken Böen die Kontrolle über seinen 7,5 Tonner. Der leere Aluanhänger kippte um, der Laster blieb über dem Graben hängen. Die gesamte Straße wurde dadurch blockiert. Durch die Polizei wurde der Verkehr zwischen Einmündung Effeln und Belecke abgeleitet. (-art)
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