Unternehmer tauschen sich unter Palmen aus

Rüthen..  Small Talk unter Palmen. So lässt sich das jüngste Rüthener Firmenforum, organisiert vom Bundesverband Mittelständischer Wirtschaft (BVMW), beschreiben. Schließlich war Josef Dahlhoff Gastgeber. Er ist Spezialist für mediterrane Pflanzen. Aktuell hat er rund 850 mediterrane Kübelpflanzen in seinen sieben Gewächshäusern über die Wintermonate eingelagert.

500 Kilo schwerer Olivenbaum

Als Fachbetrieb für die Innenraumbegrünung werden bei ihm hochwertige „Südländer“ aus Schwimmbädern und Büros eingelagert. Die schwerste Palme wiegt im Kübel locker 350 Kilogramm, ein Olivenbaum bringt es auf satte 500 Kilo, erklärte Dahlhoff bei einem Rundgang der 40 Teilnehmer. Außerdem präsentierten drei weitere Rüthener ihre Betriebe. Tanja Adams, Sabine Pötzsch und Dipl. Ing. Ralf Finger ihre Betriebe.

Von Diplom-Ingenieur Ralf Finger, der mit Johannes Jung in Warstein ein Ingenieurbüro leitet, bekamen die Teilnehmer Informationen über innovatives Bauen. Er beschäftigt sich mit der Planung und Umsetzung von Bauaufgaben im Hochbau sowie mit der Begutachtung von Schäden und Gebäuden.

Tanja Adams, die weltweit in der Gastronomie Erfahrungen sammelte, gründetet 2012 das Café FrauenZimmer. „Der Name ist Programm“, sagt sie. Als Kostprobe hatte sie eine Stachelbeer-Baiser-Torte mitgebracht. An ihrer Seite handelt Geschäftspartnerin Sabine Pötzsch, doch ist sie für die florale Gestaltung zuständig. Außerdem schmückt sie mit ihrer Firma Stil & Stimmung und dem Atelier Sahnestücke die Tafeln bei Festlichkeiten. Hinzu kommen Workshops und Event-Fahrten mit einem Oldtimerbus.

Ziel und Aufgabe dieser Firmenforen ist es, dass sich Unternehmer kleiner und mittlerer Betriebe von Handel, Handwerk, produzierendem Gewerbe, Freiberufler und Dienstleister den anderen Unternehmen vorstellen und erklären, was sie produzieren oder welche Dienstleistung sie erbringen.

Fertigstellung Anfang Juli

Es ist Tradition, das Bürgermeister Peter Weiken Aktuelles über die Situation in der Bergstadt erläutert. So berichtete er, dass die Arbeit des vormaligen Wirtschaftsförderers Dr. Tobias Fehlbier fortgeführt wird. Und zwar durch den neuen Beigeordneten, der Anfang 2016 seinen Dienst antritt soll. Letztlich machte Weiken deutlich, dass die Baustelle in der Hachtorstraße Beeinträchtigungen mit sich bringe, aber unvermeidbar sei. Weiken bat ausdrücklich um Verständnis. Bei schönem Wetter könne Anfang Juli alles fertig sein.