Umgehung schon vor 40 Jahren Thema

Die Landtagsabgeordneten aus Südwestfalen ist zu Gast in Warstein, um sich über die drängenden Probleme zu informieren.
Die Landtagsabgeordneten aus Südwestfalen ist zu Gast in Warstein, um sich über die drängenden Probleme zu informieren.
Foto: Manfred Böckmann
Was wir bereits wissen
Die CDU-Landtagsabgeordneten aus Südwestfalen touren derzeit durchs Land. Eine Station am Donnerstag war Warstein - noch ohne Umgehung.

Warstein..  „Früher wurde über die Trassen diskutiert, heute ist den Warsteinern überwiegend wichtig, dass sie kommt!“ Ortsvorsteher Dietmar Lange erläuterte seinen Parteifreunden, was den Warsteinern auf den Nägeln drängt – und das ist vor allem die Umgehungsstraße.

Nicht allein deswegen waren die CDU-Landtagsabgeordneten aus Südwestfalen gestern Nachmittag in Warstein. Jährlich unternehmen sie eine zweitägige Tour durch die Region, um sich zu informieren, wo es den Menschen unter den Nägeln brennt. Aber auch um zu sehen, wo sich etwas entwickelt hat.

Strammes Programm

„Das ist ein strammes Programm durch Südwestfalen“, betonte Werner Lohn aus Geseke. Aber: „Dann bleibt viel mehr hängen, als wenn man alles nur auf Papier bekommt“. So könne man „etwas für den ländlichen Raum tun“ – und nebenbei auch ein wenig den CDU-Bürgermeisterkandidaten Dr. Thomas Schöne unterstützen, der natürlich auch vor Ort war und betonte, dass das „lebens- und liebenswerte Zentrum“ in Warstein liegen müsse: „das braucht die Gesamtstadt“. Wobei unter anderem der große Leerstand ein Problem darstelle, das zu lösen sei, während die Ortsteile „bedarfsgerecht weiter entwickelt“ werden müssten.

Erstes Thema war – natürlich – die Verkehrsbelastung durch die B55. Schon 1975 bei seinem Einzug in den Soester Kreistag sei die Umgehungsstraße Thema gewesen, erinnerte sich Eckhard Uhlenberg (Werl).

Das hat sich nicht geändert – allerdings wird nicht mehr so über die Trassenführung gestritten. Fraktionsvorsitzender Stephan Buschhoff glaubt zu wissen, wie die Warsteiner inzwischen ticken: „Die Bürgerschaft will keine Planung, sondern eine Lösung“. Und sie wolle wissen, wann diese realisierbar sei, gegebenenfalls über Zwischenschritte.

Werner Lohn weiß, dass das Thema längst auf Landesebene diskutiert wird: „Und es ist angekommen: Warstein ist sich einig“.