Überraschungseffekt am ersten Schultag bleibt aus

Rüthen..  Längst nicht alle der 54 angehenden Fünftklässler der privaten Sekundarschule kennen sich durch eine gemeinsame Grundschulzeit. Dem abzuhelfen, bot der Kennenlerntag beste Voraussetzungen. Bald war die Frage „Wer bist denn du?“ keine mehr. Ein Namenskreuzworträtsel, in das sich jeder der Neuen eintrug, lieferte die Antwort.

Während die Kinder nach der Begrüßung durch Schulleiterin Brigitte Werner und den Vorsitzenden des Trägervereins, Dr. Hans-Günther Bracht, sich und die Räumlichkeiten kennen lernten, erfuhren ihre Eltern Wichtiges für den Schulalltag. So über die Bedeutung der gemeinsamen Mahlzeiten in der Mensa. Schüler und Lehrer sitzen dabei zusammen am Tisch. „So ergeben sich unverzichtbare Gespräche“, betonte Brigitte Werner.

Kommunikationsmittel

Wichtiges Kommunikationsmittel zwischen Schülern, Lehrern und Eltern ist der Lernbegleiter, in dem Termine, Nachrichten oder Hausaufgaben notiert werden. Das nach Erfahrungen mit dem ersten Jahrgang abgespeckte Starterpaket, Busfahrplan und erster Schultag waren weitere Themen.

Zunächst werden die neuen Fünftklässler nicht in zwei Klassen aufgeteilt. „Wir lassen uns Zeit, zu sehen, welches Kind zu welchem passt“, erklärte die Schulleiterin den teils überraschten Eltern diese Besonderheit. Es werde aber auch Rücksicht auf bestehende Freundschaften genommen. „Gemeinsam in der Vielfalt“ lautet nicht umsonst das Motto, was nicht nur für die Inklusion der vier Kinder mit Förderbedarf gilt.