Das aktuelle Wetter Soest 12°C
Polizeibericht

Tödlicher Unfall auf Actebis-Gelände

12.02.2010 | 14:23 Uhr

Soest. Auf dem Gelände der Firma Actebis am Opmünder Weg kam es Donnerstagabend zu einem tragischen Unfall, bei dem ein 44-jähriger Lastwagenfahrer aus Bielefeld tödliche Verletzungen erlitt.

Ein Mitarbeiter hatte gegen 19.40 Uhr auf dem Weg zu seinem Auto den Mann zwischen Anhänger und Zugfahrzeug am Boden liegend aufgefunden. Der sofort verständigte Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

Nach den bisher vorliegenden Erkenntnissen der Kripo hat der Lkw-Fahrer versucht, den Anhänger an seinen Lastwagen zu kuppeln. Dazu fuhr er zunächst rückwärts bis kurz vor die Deichsel. Anschließend stieg er aus und ließ den Anhänger auf dem leicht abschüssigen Gelände zum Lastwagen rollen. Offensichtlich verfehlte er mit der Deichsel die Anhängerkupplung und der tonnenschwere Anhänger drückte den Mann gegen den Aufbau des Lastwagens. Dabei erlitt er schwerste Verletzungen, die tödlich waren.

Das Amt für Arbeitsschutz wurde in die Ermittlungen einbezogen.

DerWesten Sauerland

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/2551375/create

Aktuelle Fotos und Videos
Mit der WLE unterwegs
Bildgalerie
Mitgefahren
Segwaypolo German Masters
Bildgalerie
Segwaypolo
Kraft-Wahlkampf in Soest
Bildgalerie
NRW-Wahl
Schulfest der Nikolausschule
Bildgalerie
Schulfest
Aus dem Ressort
Zu schnell auf nasser Straße
Frontal gegen Lkw
Glück im Unglück hatte am Donnerstagabend ein 19-jähriger Polo-Fahrer aus Rüthen. Er war gegen 18.15 Uhr auf der Kellinghauser Straße in Richtung Lippstadt unterwegs. In einer Rechtskurve rutschte sein Polo auf der regennassen Straße auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte der Pkw frontal mit einem
71-Jähriger mit Pkw 400 Meter von Eurobahn mitgeschleift
Bahnunfall
Der Fahrer eines Pkw aus Ense im Kreis Soest hatte keine Chance. Der 71-Jährige wurde mit seinem Auto an einem Bahnübergang zwischen Westönnen und Werl von einer heranfahrenden Eurobahn erfasst und 400 Meter mitgeschleift. Die Feuerwehr schnitt den Toten aus dem Fahrzeugwrack.