Stinkige Luft - Lkw mit Hühnerkot auf A44 in Brand geraten

Die Feuerwehren löschten und halfen bei den Bergungsarbeiten.
Die Feuerwehren löschten und halfen bei den Bergungsarbeiten.
Foto: Knut Vahlensieck
Was wir bereits wissen
Auf der Autobahn 44 in Fahrtrichtung Kassel zwischen den Anschlussstellen Erwitte/Anröchte und Geseke geriet ein mit Hühnerkot beladener Lkw in Brand. Nach einer zwischenzeitlichen Vollsperrung auf Grund der Löscharbeiten ist die Autobahn wieder einspurig befahrbar. Die Bergungsarbeiten dauerten bis zum Abend an.

Erwitte/Geseke.. Gegen 9.20 Uhr am Freitagmorgen ging bei der Polizei der Notruf eines Lkw-Fahrers ein. Sein Lastwagen stand auf der A44 zwischen den Anschlussstellen Erwitte/Anröchte und Geseke in Flammen.

Feuerwehr löscht Brand

Neben Polizei und Rettungsdiensten rückten Feuerwehr aus der Umgebung aus, im den Brand zu löschen. Das ist mittlerweile gelungen. Allerdings laufen noch umfangreiche Bergungsarbeiten. Über der Unfallstelle liegt ein unangenehmer Geruch in der Luft, weil Hühnerkot auf der Ladefläche des Lasters verbrannt ist. Das bestätigt die Polizei in Dortmund.

Nach der kurzzeitigen Vollsperrung wird der Verkehr momentan über eine Fahrspur in Richtung Kassel an der Unfallstelle vorbei geleitet. Es hat sich ein acht Kilometer langer Stau gebildet. Die Polizei rät betroffenen Autofahrern auf die Umleitungsstrecken bis zum Autobahnkreuz Wünnenberg/Haaren auszuweichen.

Ursache vermutlich ein geplatzter Reifen

Nach ersten Erkenntnissen des Polizeipräsidium Dortmund hatte vermutlich ein geplatzter Reifen an der Mittelachse den Lkw-Brand verursacht. Dem 51-jährigen Fahrer aus Steigra sei nichts passiert, heißt es bei der Polizei. Für das Umladen der Fracht und die Bergung des Lkw wir der rechte Fahrstreifen voraussichtlich noch mehrere Stunden gesperrt bleiben!