Stein-Entlastungsstraße weiter voran treiben

Warstein..  Auch vor der Politik macht der demographische Wandel nicht Halt. Um Jugendliche und junge Erwachsene für die politische Arbeit zu interessieren, hatte die Bürgergemeinschaft daher zum BG-Stützpunkt eingeladen – auch wenn die Resonanz bei der Premiere des Gesprächsabends, bei der in lockerer Runde über Warsteiner Themen diskutiert werden sollte, eher mäßig war, will man auch weiterhin versuchen, politische Neulinge anzusprechen. „Wir werden die Stützpunkte nicht fallen lassen, der nächste wird im Möhnetal stattfinden“, betonte BG-Vorsitzende Elisabeth Wiese. Schließlich bieten sie ein gutes Forum für Fragen und Anregungen.

Warsteins Gute Stube

Eines der Themen, die beim ersten Stützpunkt angesprochen wurden: Das Haus Kupferhammer. „An Warsteins Guter Stube ist viel passiert“, betonte Bürgermeister Manfred Gödde. „Aber es gibt noch viel Handlungsbedarf – etwa im großen Saal. Wenn man sich da etwa die Decke anschaut... Es sind noch große Beträge, die wir da in die Hand nehmen müssten.“

Auch die Außenanlagen aufzuwerten, regte Elke Ibing an, seien diese doch recht verkommen. „Wir haben die Bänke weggenommen, weil es wegen Saufgelagen immer wieder zu Beschwerden kam“, erläuterte Gödde. Auch der Angelverein habe aufgegeben, Forellen in die Teiche zu setzen, da diese immer wieder gestohlen worden seien. „Wenn dort alles ordnungsgemäß wäre, wäre das eine schöne Sache“, räumte er ein. „Wenn man von der Hauptstraße hinter das Haus kommt, ist man in einer ganz anderen Welt.“

Ein weiteres Thema: Die Verkehrsproblematik in Suttrop. Auch durch die Bauarbeiten an der Möhnestraße und die dadurch bedingte Sperrung der L735 am Sägewerk Fisch habe der Lkw-Verkehr nicht nachgelassen. „Die Ortsfremden kommen teilweise zurück, wenn sie merken, dass sie nicht durchkommen“, betonte Elke Ibing. „Für die Bewohner an der Kreisstraße ist dieser Verkehr eine absolute Zumutung“, so Margret Risse. „Es sind nicht nur Stein-Lkw, die durch Suttrop fahren, sondern alle Zulieferer.“

Hinzu komme, dass sich Auto- wie Lkw-Fahrer selten an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten. Verstärkte Geschwindigkeits-Kontrollen oder ein fest installierter Starenkasten seien daher wünschenswert.

Wichtig ist es für Gödde, die Steinentlastungsstraße weiter voran zu treiben, die von der Lieth bis Kallenhardt führen soll. „Die muss mit in die Warsteiner Vereinbarung“, betonte der Bürgermeister. „Diese Straße ist die wichtigste Sache überhaupt für Warstein und Suttrop.“