Stefan Redder wäre erste Wahl der SPD gewesen

Stefan Redder aus Suttrop wurde in der Ratssitzung am 10. Februar zum neuen Ersten Beigeordneten und Kämmerer der Stadt Warstein gewählt.
Stefan Redder aus Suttrop wurde in der Ratssitzung am 10. Februar zum neuen Ersten Beigeordneten und Kämmerer der Stadt Warstein gewählt.
Foto: WP
Die SPD hatte vor Karl-Heinz Ricken und Günter Wagner zunächst Stefan Redder als Wunschkandidaten für das Amt des Bürgermeisters im Visier.

Warstein.. Dies sagte SPD-Fraktionschef Gerd Flaig der WESTFALENPOST. Redder, der Anfang Februar einstimmig von allen Fraktionen zum Ersten Beigeordneten gewählt wurde, ist ebenso wie Karl-Heinz Ricken und Günter Wagner Kämmerer.

Genau das hatte CDU-Stadtverbandschef Wolfgang Schneider zum Anlass genommen, zu hinterfragen, ob die SPD Stefan Redders Kompetenzen nicht traue (wir berichteten). Darauf reagiert Gerd Flaig: „Uns war es wichtig, dass unser Kandidat mit dem Kämmerer gut zusammen arbeiten kann, ihn auch vertreten kann. Bei Herrn Ricken und Herrn Redder kommt dazu, dass die beiden sich seit längerem kennen. Das sind unserer Ansicht nach gute Voraussetzungen für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

Ricken und Schöne kennen sich

Nicht nur Stefan Redder und Karl-Heinz Ricken kennen sich: Auch Dr. Thomas Schöne und der SPD-Kandidat trafen bereits aufeinander. Im Frühjahr 2014 saßen sich die beiden – Schöne als Justiziar für RWE, Ricken als Geschäftsführer der Gemeindewerke Bad Sassendorf – in den damals laufenden Netzverhandlungen gegenüber. „Das ist für mich im nun beginnenden Wahlkampf nicht mehr als eine Anekdote am Rande“, so Ricken auf Anfrage der WP. Änhlich sieht das auch sein Konkurrent Thomas Schöne: „Das eine war beruflich, das jetzt ist politisch, das würde ich scharf trennen.“

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