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Schmerzen im Krankenhaus...

Stadtkrankenhaus geht neue Wege

16.01.2008 | 16:47 Uhr

Soest. Das Stadtkrankenhaus nimmt an einer bundesweiten Untersuchung über eine neue Form der Schmerztherapie in Krankenhäusern teil und hofft im Sommer zertifiziert zu werden.

Einen Aufenthalt im Krankenhaus möchte man in der Regel vermeiden. Dies liegt sicher auch an der Angst vor Schmerzen - bedingt durch die Krankheit an sich oder durch den Eingriff, dem man sich möglicherweise unterziehen muss.

Moderne Operationsverfahren mit geringerem Trauma haben in den vergangenen Jahren wesentlich zu einer Verminderung postoperativer Schmerzen beigetragen. Diese Methoden werden in großem Umfang im Stadtkrankenhaus Soest angewandt. Bei großen Eingriffen ist jedoch eine weit reichende Gewebeverletzung mitunter nicht zu vermeiden.

Eine wirksame Schmerztherapie trägt in diesem Zusammenhang nicht nur zur Verbesserung des Allgemeinbefindens bei, sondern verringert auch das Auftreten von Komplikationen, die indirekt mit einer Operation verbunden sein können.

Bei kleineren Eingriffen werden im Stadtkrankenhaus während der Narkose zusätzlich vorbeugende Schmerzmittel verabreicht und lokale Betäubungsmittel um die Wunde herum gespritzt, so dass die Patienten annähernd schmerzfrei aufwachen.

Für größere Operationen steht ein erweitertes Angebot zur Verfügung, das eine individuelle Steuerung der Schmerztherapie zulässt. Dieses Verfahren nennt sich Patienten-Kontrollierte-Analgesie. Bei dieser Form der Schmerztherapie erhält der Patient eine tragbare Schmerzmittelpumpe, die auch auf Knopfdruck reagiert. Damit kann der Patient weitgehend eigenständig bestimmen, wann er eine Dosis des Medikaments braucht.

Hans-Albert LIMBROCK

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