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Stadthalle Soest muss Band „Juli“ entschädigen

25.05.2012 | 18:49 Uhr
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Stadthalle Soest muss Band „Juli“ entschädigen
Die Band „Juli“ -hier Sängerin Eva Briegel - war Gegenstand einer Verhandlung in Arnsberg. Foto: Markus Joosten

Arnsberg/Soest.   Konzertagentur klagte auf Schadenersatz, da eine verbindliche Zusage zum Auftritt scheinbar vorlag. Statt „Juli“ spielten aber die „Sportfreunde Stiller“ vor Soester Publikum.

Disharmonien zwischen der Konzertagentur der Band „Juli“ und der Stadthalle Soest GmbH waren am Freitag Gegenstand einer Verhandlung vor dem Landgericht Arnsberg. Das Management der Gießener Formation klagte auf rund 57 000 Euro Schadensersatz – und erhielt in der Sache Recht.

Was war passiert? Das Team der Stadthalle sollte für eine Firmenparty eine Band verpflichten. Am 14. Januar 2011 standen schließlich die „Sportfreunde Stiller“ auf der Bühne. Die Auftritt sorgte für eine Verstimmung im „Juli“-Lager – die Konzertagentur war der Auffassung, dass sie mit der Stadthallen GmbH einen rechtsgültigen Vertrag abgeschlossen hat. Eine verbindliche Zusage könnten durch E-Mails belegt werden, argumentierten die Kläger.

Entscheidung am 13. Juli

„Die Kammer hat anhand der E-Mails festgestellt, dass sich die Parteien verbindlich über einen Auftritt geeignet haben“, erklärte Julia Lange, Sprecherin am Landgericht Arnsberg. Welchen Betrag die Stadthalle letztendlich zahlen muss, wird am 13. Juli entschieden. Die Konzertagentur hatte, da es keinen Auftritt gab, schließlich auch nicht die kalkulieren Ausgaben. Das müsse in die Berechnung einfließen.

Denis de Haas

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2012-05-25 18:49
Juli,Sportfreunde Stiller, Soest, Stadthalle, Prozess, Gericht
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