Spee-Gymnasium ein zentraler Teil des Lebens
12.02.2012 | 12:01 Uhr 2012-02-12T12:01:00+0100
Rüthen.Wehmut durchzog die Pausenhalle des Gymnasiums, als vor der versammelten Schülerschaft Chöre und Orchester den beliebten Lehrer Hermann Bertling mit bewegender Musik verabschiedeten. Dort hatte er in den vergangenen 32 Jahren erfolgreich gewirkt.
Schulleiter Dr. Gans-Günther Bracht stellte in seiner Ansprache die große Bedeutung von Hermann Bertling für die Schule heraus. Als Studiendirektor oblag es ihm seit 1996, den musischen Bereich – eine Aushängeschild des Gymnasiums – zu koordinieren. Zugleich arbeitete er in der Leitungsrunde konstruktiv mit und prägte manch eine Entscheidung zur Schulentwicklung.
Versierter Germanist
Als versierter Germanist führte Bertling zahlreiche Grund- und Leistungskurse im Fach Deutsch seit Jahren sehr erfolgreich zum Abitur. Mit dem Aufbau der gut sortierten Unterstufenbibliothek „Eselsohr“ gelang ihm ein zentraler Beitrag zur wichtigen Leseförderung.
Über die Region hinaus bekannt wurde Bertling als Regisseur der von ihm seit 1980 betreuten Theatergruppe „Spectaculum“, die das Profil des Gymnasiums deutlich verschärfte. Über 40 Aufführungen mit den vorhergehenden monatelangen Proben trugen dazu bei, zahlreichen Schülern zu ermöglichen, ihre Persönlichkeit zu entwickeln.
Grußwort von Gödde
Dies wurde auch bei der feierlichen Verabschiedung deutlich: Nicht nur die aktuelle Theatergruppe bedankte sich für sein Wirken, sondern auch der bekannte Fernsehmoderator Stefan Gödde, der kürzlich die Goldene Kamera erhalten hat, bedankte sich in einem Grußwort. Stefan Gödde verwies auf die bei Bertling gelernten Verhaltensweisen und Rituale, die er noch heute erfolgreich praktiziere.
Schulleiter Dr. Bracht hob das große außerunterrichtliche Engagement von Hermann Bertling hervor: „Für Studiendirektor Bertling war das FSG nicht nur ein Arbeitsplatz, sondern ein zentraler Teil des Lebens“.
0mitdiskutieren