SPD-Fraktion will Folgenutzung des Freibadgeländes Hirschberg zügig regeln

Waldfreibad Hirschberg, Luftbild von Warstein, Sauerland
Waldfreibad Hirschberg, Luftbild von Warstein, Sauerland
Foto: www.blossey.eu
Was wir bereits wissen
Nach der durch den Rat abgelehnten Wiedereröffnung des Waldfreibades Hirschberg drängt die SPD-Fraktion nun auf schnelle Schritte zu einer sinnvollen Folgenutzung des Freibadgeländes.

Hirschberg.. Der Fraktionsvorsitzende Gerd Flaig stellt den Antrag, dass dieses Thema in der Sitzung des nächsten Stadtentwicklungsausschusses zu Sprache kommt. Die von Stadtplaner Meinolf Kreggenwinkel bereits vorgelegten Folgenutzungs-Pläne sollen nach dem Wunsch der Fraktion auf einen aktuellen Stand gebracht werden und „nach Vorlage und herbeizuführendem Beschluss durch den Stadtentwicklungsausschuss umgesetzt werden“, so der Wunsch der SPD.

Gerd Flaig begründet das Anliegen seiner Fraktion wie folgt: „Nachdem der Rat zweimal die Alternativlösung des Betreibervereins für eine Wiedereröffnung des Freibades beraten und abgelehnt hat, wird mit einer Wiedereröffnung ohne Unterstützung durch die Stadt Warstein, allein durch den Betreiberverein, realistisch nicht gerechnet. Das Gelände eignet sich jedoch gut für andere Konzeptionen, die umgesetzt werden sollen.“

Elemente des Freibades entfernen

Flaig selbst sieht den ersten Schritt für eine Folgenutzung des Geländes darin, dass die baulichen Elemente des Freibades entfernt werden. „Das Gelände kann ja nicht ewig brach liegen.“ Nun gehe es darum, Hirschberg zu helfen.

Die Hirschberger Initiatoren hatten bereits unmittelbar nach der Freibad-Ablehnung signalisiert, dass sie auch für alternative Vorschläge zur Nutzung des Freibadgeländes offen sein und konstruktive Ideen seitens der Stadt unterstützen würden. Auch sie forderten eine schnelle Lösung, damit das Gelände nicht länger zum Schandfleck mutiere.