Selbstgemachter Honig für kleine Bienenforscher

Lautes Summen und Honigduft: Gestern trafen sich die Entlasskinder des Kindergartens Salzbörnchen bei Imker Hans Freisen, dem Schwiegervater der Organisatorin des Treffens, um etwas über die Tätigkeit eines Imkers zu lernen. Freisen ist bereits seit Kindertagen Hobby-Imker. Damals hat er noch von seinem Vater gelernt und nun führt er es fort. Er erzählte den Kindern mit Begeisterung mehr über die Bezeichnungen der Biene und den Vorgang der Honigentstehung. Der Vorgang ist sehr lang und erstaunlich, denn es ist interessant, was so ein kleines Tier fertigbringen kann. Dabei beginnt alles mit dem bloßen Bestäuben der Blumen. Zwischen selbstgemachtem Bienenwachs, Waben und Honig durften die Kleinen auch mal die Hersteller des Honigs kennenlernen – die Bienen. Bei begeisterter Stille war ihr Summen laut zu hören und ebenso zu bestaunen, wie groß die Anzahl der Bienen ist. Bei circa acht Bienenkästen mit jeweils 10 000 Tieren kommt man schon auf eine ganze Menge kleiner Brummer. Auch durften die Kinder den Vorgang der Honiggewinnung erleben und gleich danach vom frischen Honig kosten. Wegen des Kita-Streiks hatten sie sich nicht mehr sehen können. Deshalb überlegten sich ein paar Eltern – allen voran Mutter Ute Freisen – für die Entlasskinder dieses Wiedersehen zu arrangieren, bevor es für die Kleinen nach den Sommerferien in die Schule geht.

Foto: Isabell Albers

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