Schuljahr 2018/19 könnte Knackpunkt für Suttrop werden

Grundschule in Suttrop.
Grundschule in Suttrop.
Foto: WP
Bei dann nur 12 i-Männchen müsste die Eingangsklasse aufgefüllt werden. Die Suttroper Eltern wollen dafür alle Möglichkeiten prüfen und Panik in Warstein vermeiden.

Suttrop..  15 i-Männchen müssen zusammen kommen, um an einem Grundschul-Teilstandort eine Eingangsklasse bilden zu können. Für Suttrop prognostiziert der Schulentwicklungsplan 2018/19 aber nur zwölf Erstklässler. „Das wird der Knackpunkt sein“, sagte Schulamtsleiter Josef Pieper beim Info-Abend am Dienstag (wir berichteten). Wenn in Suttrop ein Teilstandort eingerichtet wird, müsste die Eingangsklasse also um drei Schüler aufgestockt werden – mit Warsteiner Kindern?

Die Suttroper Eltern befürchten, dass die Schulkonferenz der Liobaschule eine Teilstandort-Lösung aus diesem Grund ablehnen könnte. Elternvertreter Christian Weiken betonte jedoch: „Dass Kinder aus Warstein geschickt werden müssten, ist nur eine Option.“

Zahlen nicht hundertprozentig sicher

Fakt ist: Die Zahlen aus dem Schulentwicklungsplan sind nicht zu 100 Prozent belastbar. Es könnte sein, dass sich die Zahl der Erstklässler durch Zu- und Wegzüge noch einmal verändert oder dass Eltern aus Kallenhardt oder Warstein ihre Kinder freiwillig in Suttrop anmelden (derzeit besuchen sechs Kallenhardter die Grundschule Suttrop). Andererseits können sich die Zahlen der Vorgänger-Jahrgänge negativ entwickeln, womit sich die Problematik des Auffüllens früher stellen könnte. Wenn sich niemand freiwillig findet, muss die Schulleiterin festlegen, welches Kind an welchen Standort geht. Fakt ist auch: Schulrätin Ilka Newerla schloss eine Ausnahmeregelung für ein Jahr aus. Damit stünde möglicherweise jahrgangsübergreifender Unterricht im Raum, der ein Grund für das Scheitern in Hirschberg war. „Als klar wurde, dass es dort nur so funktioniert, gab es eine Bewegung zur Liobaschule“, so Pieper, „Eltern haben ein gutes Gefühl, wo die Schulqualität erhalten bleibt.“

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