Schützenvorstand sondiert Verlegung des Vogelschießens

Schützenbruderschaft Meiste: Neu im Vorstand sind Fähnrich Hendrik Müller und Kassierer Tobias Mertens, hier mit König Matthias Herting und dem neuen Hallenwart Wolfgang Mertens (von links).
Schützenbruderschaft Meiste: Neu im Vorstand sind Fähnrich Hendrik Müller und Kassierer Tobias Mertens, hier mit König Matthias Herting und dem neuen Hallenwart Wolfgang Mertens (von links).
Foto: WP
Was wir bereits wissen
In Meiste überlegen die Schützen, ob es sinnvoll ist, ihr Fest nach vorne zu verlegen und somit bereits am Sonntag zu beenden. Beschlossen wurde noch nichts.

Meiste..  Jährlich 300 Quittungen gingen durch die Hände von Dietmar Bause. Neun Jahre lang war er Kassierer der Schützenbruderschaft St. Sebastian Meiste. Bei der jüngsten Generalversammlung dankte er ab. Die meiste Arbeit, so Arno Langer, zu dieser Zeit noch Vorsitzender der Bruderschaft (wir berichteten) habe sich Bause dadurch selbst mit beschert, dass in seiner Amtszeit das Schützenfest in Eigenregie des Vereins übernommen wurde. Dies soll, wenn auch diese Lösung, ebenso wie die Vergabe an einen Festwirt, nicht frei von Problemen ist, auch beibehalten werden. Mit einem Dank für „hervorragendem, übersichtliche und bis auf den letzten Cent stimmende Kassenführung“ verabschiedete Langer Dietmar Bause.

Ein Nachfolger stand mit Tobias Mertens bereit. Mit 64 von 68 möglichen Stimmen wurde der bisherige Fähnrich gewählt. Ebenfalls mit großer Mehrheit wurde zum neuen Fähnrich an der 2. Fahne Hendrik Müller, langjähriger Fahnenoffizier, gewählt. Als neuer Hallenwart wurde in Nachfolge Hubert Hertings Wolfgang Mertens vorgestellt.

Dank an Arno Langer

Mit „Dank für die ganzen Jahre der Arbeit und Mühe“ schließlich verabschiedete 2. Vorsitzender Antonius Bödger den Vorsitzenden Arno Langer. Neun Jahre hatte er dieses Amt inne, zwei Jahre war er zuvor selbst 2. Vorsitzender.

Auch wenn es der Wunsch mancher Schützenbrüder ist, wie berichtet schon in diesem Jahr das Schützenfest durchgreifend umzugestalten unter Hinzunahme des Christi-Himmelfahrtstages bei gleichzeitigem Streichen des Montags, wird sich dies nach Informationen aus Vorstandskreisen nicht mehr 2015 umsetzen lassen. Verträge mit Musikkapellen, Thekenteam und Küchenmannschaft sind bereits für das Fest mit klassischem Ablauf geschlossen. So bleiben, wie schon mit dem im vergangenen Jahr erfolgten Streichen des sonntäglichen Frühschoppens, vorerst nur kleine Änderungen. So wird die Küche nicht mehr bewirtschaftet, dafür das Angebot am Imbissstand erweitert.

Großer Verfechter für das Verlegen des Vogelschießens von montags auf donnerstags, mit dem zugleich das Streichen eines Festzuges einhergehen würde, war Oberst Hermann Diemel. Was daraus wird und wie sich das Fest neuer Art gestalten könnte, wird bei der außerordentlichen Generalversammlung besprochen. Generell gab aber bereits die zurückliegende Versammlung dem Vorstand mit großer Mehrheit grünes Licht, mit allen Beteiligten, zuallererst den Kapellen, zu sondieren, wie diese eine Veränderung der Festfolge sehen. Kein Problem sehen zumindest Teile des Vorstandes darin, dass sich ein vorgezogenes Vogelschießen mit dem Schützenfest in Altenrüthen überschneiden würde.