Schützenbruderschaft löst Kompanien auf

Niederbergheim..  Über die Auflösung der Kompanien müssen die Mitglieder der Schützenbruderschaft St. Johannes in ihrer Generalversammlung am Sonntag, 25. Januar, entscheiden. Beginn ist um 10.30 Uhr mit der Schützenmesse in der Antoniuskapelle. Im Anschluss daran erfolgt mit Unterstützung des Tambourcorps Einigkeit Niederbergheim ein gemeinsamer Marsch zur Schützenhalle. Hier wird dann etwa ab 11.30 Uhr die Tagesordnung abgearbeitet.

Nach Abwicklung der Regularien soll die Auflösung der Süd- und Nordkompanie diskutiert und beschlossen werden. Diese Maßnahme ist erforderlich, da keine Schützenbrüder bereit waren, vakante Vorstandspositionen zu übernehmen.

Zwar stellen sich für den Posten des Geschäftsführers und eines Königsoffiziers die Amtsinhaber der Wiederwahl. Für die Funktionen des zurückgetretenen Schriftführers sowie für das Amt des Adjutanten konnten hingegen keine Interessenten gefunden werden. Zudem konnten bereits in der Versammlung der Nordkompanie zwei Vorstandsposten (Fähnrich und Fahnenoffizier) nicht neu besetzt werden.

Appell zur Mitarbeit

Der geschäftsführende Vorstand bittet um zahlreiche Teilnahme seitens der Schützenbrüder, da eine geordnete Vereinsarbeit mit einem derart reduzierten Vorstand nur sehr eingeschränkt möglich ist. Für die Zukunft müssten Veranstaltungen reduziert oder ganz abgeschafft werden. Hieraus ergibt sich zwangsläufig eine Reduzierung der finanziellen Mittel zum Erhalt der Schützenhalle. „Es kann nicht im Sinne der Schützenbrüder sein, das die umfangreichen Arbeiten zur Pflege unserer Halle nur noch von einem reduzierten Vorstand getragen werden muss“, schreiben die Verantwortlichen und appellieren „ernsthaft an alle Schützenbrüder, sich einen Ruck zu geben und die Bereitschaft zur Mitarbeit im Vorstand zu bekunden.“ Die Versammlung bedeute einen historischen Schritt für die Zukunft der Schützenbruderschaft, dem größten und ältesten Verein Niederbergheims.