Runder Tisch mit positiven Perspektiven

Warstein..  „Wenn man die Menschen erst richtig informiert, dann ist die Hilfsbereitschaft auch da“, sagt Gerrit Greiß und zieht ein positives Fazit nach dem ersten Treffen zum Runden Tisch.

Gemeinsam will man Hilfsgruppen in den Ortschaften generieren, die den Flüchtlingen helfen, den fremden Alltag in Deutschland zu meistern. Der Sitzungssaal sei rappelvoll gewesen, so Gerrit Greiß. Man wolle die Menschen ja auch nicht übermäßig einspannen. „Nur ein oder zwei Mal pro Monat zum Doktor oder zum Amt fahren reicht ja schon. Oder man erklärt ihnen den GEZ-Beitrag. Solche Dinge eben“, sagt Gerrit Greiß, der einige Beispiele aus seiner Tätigkeit für die Flüchtlinge gab.

Im kleineren Kreis treffen

Dazu sei eine Liste durch den Raum gegangen, auf der sich jeder eintragen und seinen Einsatzort wählen konnte. Die Resonanz sei gut gewesen. „Man muss einfach mal anfangen und gucken, ob man klarkommt. Wer merkt, dass es einem zu viel wird, der kann auch wieder aufhören. Das ist keine Schande und dann ist man auch nicht weniger gut als du und ich“, so Gerrit Greiß. Er sieht positiv in die Zukunft. In ein bis zwei Wochen treffen sich die hilfsbereiten Teilnehmer jeweils in ihrer Ortschaft im kleineren Kreis. Dann soll zusammen geplant werden, was weiterhin zu tun sei.