Rund 1,4 Millionen Euro für das Bürener Hallenbad

Büren..  Seit dieser Woche steht es fest: Die Stadt Büren erhält für die Sanierung des Hallenbades Zuwendungen in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro aus dem Städtebauförderprogramm vom Bund und NRW.

„Der Rat hat Anfang dieses Jahres beschlossen, den Förderantrag zur energetischen Sanierung zu stellen, da das Hallenbad für Büren einen besonderen Stellenwert im Bereich Schulschwimmen für das Vereinsleben sowie für Senioren hat. Daher freut es mich umso mehr, den Bürgerinnen und Bürgern nun diese Mitteilung machen zu können und das Hallenbad so für Büren zu erhalten“, schildert Bürgermeister Burkhard Schwuchow. Schließlich gebe es in der Umgebung nicht mehr viele Hallenbäder, was es für Büren zu einem Alleinstellungsmerkmal mache, führt er weiter aus.

Behindertengerechte Umkleide

Bei der energetischen Modernisierung sollen neben einer neuen Fassade auch das Dach und die Beleuchtung erneuert werden. Zusätzlich wird die gesamte Schwimmbadtechnik ausgetauscht. Das Hallenbad erhält außerdem eine behindertengerechte Umkleide mit Dusch- und WC-Anlage. „In diesem Jahr werden wir uns zunächst einmal mit der genauen Planung befassen. Wann mit der Sanierung begonnen wird, ist noch unklar. Fest steht jedoch, dass solch weitreichende Sanierungsmaßnahmen nicht ohne eine Einschränkung des laufenden Betriebes möglich sein werden“, erklärt Marita Krause.

Um die Zuwendung im Rahmen der Städtebauförderung zu erhalten, ist eine Sanierung des Bades gemäß EnEV 2014 erforderlich. Die Kostenschätzung hierzu beläuft sich auf rund 2 000 000 Euro netto. Der verbleibende Eigenanteil für die Stadt Büren liegt bei 600 000 Euro netto.