Rassige Rhythmen zu Ehren der Hirschberge Prinzenpaare

Kappensitzung KG Hirschberg mit dem Prinzenpaar Markus Goesmann und Sandra Juling
Kappensitzung KG Hirschberg mit dem Prinzenpaar Markus Goesmann und Sandra Juling
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Bei der Prunksitzung der KG Hirschberg ließen sich heiße Ladys und wilde Hirsche bejubeln. Und dann gab es vor den Augen der neuen Prinzenpaare noch eine besondere Premiere.

Hirschberg..  Das große Warten hat ein Ende. Der Hirschberger Drachenfels hat ein neues Prinzenpaar: Prinz Markus III. (Goesmann), die „gerstensafttrinkende Tennis-Krake“ regiert gemeinsam mit seiner Lieblichkeit Sandra II. (Juling), dem „oecotrophologischen Black Deer“. An ihre Seite gesellt sich wie berichtet das diesjährige Kinderprinzenpaar Robert I. aus dem Hause Rose mit seiner Prinzessin Lina I. aus dem Hause Kairies.

Ob die beiden Prinzen einen wahrhaftigen Drachen töten mussten, um ihre Prinzentauglichkeit unter Beweis zu stellen, ist zwar nicht ganz sicher, doch waren die beiden Prinzen mit ihren gekrönten Prinzessinnen mehr als stolz, fortan das Hirschberger Narrenvolk regieren zu dürfen. „Hier oben ist es fantastisch“, freute sich Prinz Markus ganz besonders, während er in die fröhlichen und freudetrunkenen Augen der Hirschberger blickte. Beim alljährlichen Prinzen-Tipp war er nicht weiter als über die Rolle des Geheimtipps heraus gekommen, so war die Freude umso größer.

Rampenlicht für bunte Showauftritte

Doch auch der Hirschberger Nachwuchskarneval will ein würdiges Prinzenpaar haben. So strahlten Prinz Robert und seine Prinzessin Lina mindestens genauso um die Wette wie „die Großen“ und fassten einstimmig zusammen: „Was gibt es Schöneres auf Erden?!“

Doch das Rampenlicht für die beiden Prinzenpaare wehrte nicht lang, so standen schon Garden, Büttenredner, Tänzer und Showauftritte hinter der Bühne und warteten auf ihr Kommando. „Bütten-Einmarsch“, forderte Rainer Ifland. Ob die Kindergarde in ihren Showkostümen als schicke Ladys, die Jugendgarde mit heißen Rhythmen und rassigen Tänzen aus der Sonne Afrikas oder die Hirschberger Damengarde mit ihrem beeindruckenden Gardetanz – sie alle tanzten, turnten und feierten zu Ehren ihrer Prinzenpaare und der feiernden Narrenschar auf dem Hirschberger Drachenfels.

Einen ganz besonderen Höhepunkt der Hirschberger Kappensitzung bot Solomariechen und Wirbelwind Jule Schröter. Zum ersten Mal in der Geschichte des Hirschberger Karnevals stand ein Solomariechen auf der hölzernen Bühne der Schützenhalle, hüpfte, sprang und turnte, was das Zeug hielt. Die Hirschberger dankten es ihr mit Ovationen.

Welches Engagement und welche Kraft es einfordert, auf der Bühne zu tanzen, das wissen auch die Tänzer der Warsteiner Kolping-Prinzengarde. Als Luigis und Marios bauten sie Pyramiden, stampften und tanzten sie über die Hirschberger Bühne. Lediglich das Hallendach hinderte sie wohl an noch spektakuläreren Akrobatikeinlagen.

Außenwette für Ex-Prinz Klaus

Doch was wäre der Karneval ohne Comedy und Show? Das gehört zusammen, wie das Zepter zum Prinzen. Ob Rocker Manni oder Ede Superprall – es wurde gelacht und gescherzt, wie es sich für die fünfte Jahreszeit gehört. So fasste es auch Ede Superprall passend zusammen: „Nicht lange kuiern, muiern!“

Dem standen auch der „Elferrat“ und die „Wilden Hirsche“ in nichts nach, erinnerten mit „Herzblatt“ und „Wetten, dass…“ an vergangene TV-Zeiten. Da musste Ex-Prinzessin Sandra vergangene Tanzauftritte der passenden Jahreszahl zuordnen, während 15 Freunde von Ex-Prinz Klaus per Außenwette „Meine kleine Kneipe“ sangen. Die Hirschberger lagen sich lachend in den Armen, während der Motzki-Chor auf der Bühne zum Schunkeln und Tanzen einlud.

So feierten die Hirschberger noch lange ihren Prinz Markus mit seiner Sandra und feuerten auf „ihrem“ Drachenfels noch so manche Stimmungsrakete ab.