Putz-Stau

Seit Dienstag ist mein Auto ein deutliches Stück sauberer. Nein, keine Sorge, ich habe nicht zum Staubsauger gegriffen und den Innenraum gesaugt. Dass das zu weniger erfreulichen Ergebnissen führt, habe ich ja kürzlich an dieser Stelle verraten (Sie erinnern sich, der rote Wagen meiner Oma). Nein, ich stand im Stau. Und wenn ich „stehen“ schreibe, dann meine ich „stehen“ im wörtlichsten Sinne. Eine geschlagene Stunde ging auf der Autobahn dank Baumschnitt-Arbeiten am Fahrbahnrand nichts mehr.

Was tut Frau also, während sie mit ihrem Auto so vor sich hinsteht? Von wegen Nägel lackieren oder Nase pudern: Ich habe den Innenraum meines Autos (neudeutsch: „Cockpit“) einer intensiven Pflege unterzogen. Dank der Autopflegetücher, die ich kürzlich zum neuen Wagen geschenkt bekam, strahlte mein „Cockpit“ schon kurz darauf in neuem Glanz – zumindest in jenem Radius, den ich von meinem Fahrersitz erreiche. Der reicht jedoch nicht aus, um eine Stunde „Im-Stau-stehen“ komplett auszufüllen. Für weitere – verkehrssichere (!) – Ideen für den nächsten, unvermeidbaren Stau wäre ich Ihnen also durchaus dankbar. Sooo gerne putze ich mein Auto nämlich nun auch wieder nicht ...