Praxistest vor Ablehnung

Keine Frage, bis zum nächsten Laub ist es – hoffentlich – noch eine ganze Weile hin. Aber es liegt in der Natur der Sache, dass es unweigerlich wieder zu jeder Menge toten Blättern auf den Bürgersteigen kommen wird. Die Anlieger müssen dieses Laub beseitigen. Das kann längst nicht jeder Bürger mehr „einfach so“.


Gerade die älteren Bürger Warsteins mühen sich, das Laub nicht nur zu fegen und einzusammeln; gerade die Ablieferung beim Betriebshof ist nicht für jeden machbar. Immer mehr Senioren haben kein Auto oder auch nicht die Möglichkeit, ihr Laub auf anderem Wege zum Betriebshof zu bekommen. Diesen Bürgern helfen auch die Laubwochen des Betriebshofes nicht mehr. Hinbringen muss ich das Laub immer noch selbst. Mit Laubkörben wäre dieses Problem gelöst.


Natürlich reden wir hier über Geld – und das hat Warstein bekanntlich nicht. Charme hat da der Vorschlag von Hirschbergs Ortsvorsteher Franz Linneboden: Ein Pilotprojekt mit einigen wenigen Laubkörben. Wieso nicht erstmal etwas in der Praxis testen, anstatt es pauschal abzulehnen?