Positiver über Fest und Bruderschaft reden

Suttrop..  „Wer keine Ziele hat, der braucht sich um Wege gar nicht erst zu kümmern“ – dieses Motto prägte die Jahreshauptversammlung der Schützenbruderschaft St. Hubertus maßgeblich, gab es doch viele Anregungen und Vorschläge für Verbesserung in der Bruderschaft.

Zunächst blickte Robert Bigge im Geschäftsbericht auf das vergangene Jahr zurück. Es gab viele Veranstaltungen rund um das Schützenfest. Bigge erinnerte an die Vogel-Taufen, das Kaiser- und Vogelschießen mit dem neuen Königspaar Michael und Susanne Schipek, dem Jungschützenkönigspaar Johannes Altmeyer und Sina Haselhorst sowie dem Kinderkönigspaar Emeley Josefin Nieweg und Ronny Sogojeva. Und auch das neue Konzept für das Scheunenfest war ein voller Erfolg.

Bigge resümierte jedoch nach dem Schützenjahr: „Der demographische Wandel macht auch vor uns nicht Halt“, 50 Prozent der Mitglieder seien über 50 Jahre alt, 38 Prozent über 60 – nur 15 Prozent unter 30 Jahre.

Ein Dank galt allen Suttropern, die die Schützenhalle für ihre Feierlichkeiten nutzten und die Schützenbruderschaft damit tatkräftig unterstützten – doch auch die Anmietung der Halle sei rückläufig: Dem soll nun mit Werbung im Internet sowie einigen Renovierungsarbeiten entgegen gewirkt werden.

Selbstkritisch agieren

Zudem appellierte Bigge an die Versammlung, positiver über Bruderschaft und Schützenfest zu reden: „Wir wollen unsere Ziele erreichen, sind sicherlich oftmals vorschnell und unbedacht; deshalb müssen auch wir im Vorstand selbstkritisch sein.“ Viele andere Vereine würden Suttrop um das schöne Schützenfest beneiden: „Wir feiern schließlich ein verdammt tolles Schützenfest, oder?“, fragte er und bekam reichlich Applaus. Es lohne sich, Schützenkönig zu werden – auch das helfe, dem demographischen Wandel entgegen zu wirken.

Regina Bazilowski, Vorsitzende der Schießsportgruppe, freute sich über die steigenden Teilnehmerzahlen beim Ostereierschießen und Kinderschützenfest. Die Sportgeräte wurden auf den neuesten Stand gebracht sowie die Wandverkleidung des Schießstandes erneuert. In sportlicher Hinsicht, ein Beispiel sei die Teilnahme an den Landesmeisterschaften, könne man von großem Erfolg sprechen. Dennoch sprach sich Bazilowski für eine bessere Beteiligung am Kompanieschießen aus, 30 Teilnehmer seien doch eine äußerst geringe Zahl.

Robert Bigge gab eine Vorschau auf das Schützenfest vom 14. bis 16. Mai. So wird an Christi Himmelfahrt das Schützenhochamt mit Prozession stattfinden, ein Frühschoppen und das Eröffnungskonzert sowie der Festball in der Halle mit dem Musikverein und der Tanzband „Balance“. Am Freitag findet das Vogelschießen statt. Abends steigt die Schützenparty mit der Tanzband „Herb“. Am Samstag findet der Festumzug mit Abholen der Jubel- und neuen Königspaare statt, abends erneut Festball mit „Herb“.

Sieger-Ehrung

Zum Ende der Versammlung wurde die Siegerehrung des Kompanieschießens durchgeführt. (Ergebnisse: Westkompanie: 3. Platz Reiner Herrmann, 2. Platz Michael Schreiber, 1. Platz Thomas Bittner. Ostkompanie: 3. Platz Ralf Meier, 2. Platz Heinrich Weber, 1. Platz Udo Koerdt. Jungschützen: 3. Platz Daniel Klingler, 2. Platz Johannes Altmeyer, 1. Platz Marc Risse. Außerhalb der Gesamtwertung, Schießsportabteilung: Helmut Klingler, Andreas Kleeschulte und Jürgen Berle. Der Durchschnitt der erzielten Ringe listet sich wie folgt auf: 3. Platz Westkompanie (88,08 Ringe), 2. Platz Ostkompanie (89,61 Ringe), 1. Platz Jungschützen (96,1 Ringe))