Politiker mit Auskünften unzufrieden

Rüthen..  „Nicht aussagekräftig“ sei die Antwort auf die Anfrage der BG zu den Heizverbrauchsdaten der Maximilian-Kolbe-Schule sowie der Turnhalle Oestereiden. Doch ins Detail gehen konnte Bürgermeister Peter Weiken im Haupt- und Finanzausschuss auch nicht. Er hätte gerne an seinen Experten im Rathaus, Werner Ohrmann, verwiesen – doch der ist erkrankt. Das Problem: Die vorhandenen Daten sind weder witterungsbereinigt noch klar zum Kalenderjahr abgegrenzt. Die BG wollte mit ihrer Anfrage wissen, was die beiden energetischen Maßnahmen gebracht hatten.

„Inhaltlich nichtssagend“

Auch Wolfgang Henze (FDP) fand die Antwort auf seine Anfrage „inhaltlich nichtssagend“. Er wollte wissen, welche Mehrkosten durch einen frühen Start der Biberbad-Saison anfallen (die WP berichtete). Jetzt will man bis zum Ende der Saison warten. Bürgermeister Weiken betonte, die Heizung laufe, ob geöffnet sei oder nicht; es sei „einfach so, dass die Türen aufgemacht wurden. Denn wir fangen immer Mitte April an zu heizen“.

Ob man nicht stattdessen einfach später starten könne, kam prompt eine Gegenfrage. Das könne man, so der Bürgermeister. Allerdings machten die beiden Schwimmmeister keine Überstunden, müssten dann anders beschäftigt werden. Also sei dies „Beschäftigungstherapie für Mitarbeiter“, frotzelte Ditmar Kruse (SPD). Man habe sich geeinigt, es gebe keine Ausfalltage bei den Schwimmmeistern. „Das ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen“, warb Weiken für die Regelung.