Peer Steinbrück kandidiert als Bürgermeister

Warstein..  Bundesweite Beachtung ist der Bürgermeister-Wahl in Warstein jetzt schon sicher. Denn die SPD geht mit dem früheren Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück ins Rennen um den Chefsessel im Rathaus. „Wir haben nach einem Kandidaten gesucht, der Kompetenz, Erfahrung und Führungsstärke verbindet“, sagte Stadtverbandsvorsitzender Holger Deimer, „wir sind überzeugt, mit Peer Steinbrück genau den richtigen Mann gefunden zu haben.“

Steinbrück kennt die Region noch aus seiner Zeit als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. „Ich wollte schon immer Bürgermeister in einer Bierstadt werden“, erklärte er nach einer kurzen Rundfahrt durch Warstein und die Ortsteile, „da kam die Anfrage gerade recht.“ Nach der verlorenen Landtagswahl 2005 und der ebenfalls verlorenen Bundestagswahl 2013 setze er in Warstein nun auf einen Erfolg. „Aller guten Dinge sind eben drei“, bemühte er das Sprichwort.

Auf Fehltritte wie im Wahlkampf 2013 will Steinbrück in diesem Jahr verzichten. „Sie werden von mir keinen Stinkefinger mehr sehen“, versprach er, „aber ich will auch als Bürgermeister meine Ecken und Kanten behalten.“ Erste politische Ziele hat Steinbrück derweil bereits ausgemacht: „Die Neue Mitte und die Ortsumgehung sind wichtig, aber wir müssen auch über das Gehalt von Bürgermeistern diskutieren.“