Passantenbefragung am Henne-Boulevard

Meschede..  Seit der Eröffnung des Henne-Boulevards lockt Meschede unter anderem mit der Himmelstreppe viele Touristen ins Sauerland und bietet auch den Einwohnern ein tolles Freizeitangebot. Dies brachte die Studenten der Fachhochschule Südwestfalen mit dem Schwerpunkt International Management, Engineering und Wirtschaftsingenieurwesen auf die Idee, dort die Grundlagen der wissenschaftlichen Befragung in der Praxis zu testen. Sie befragten Passanten nach ihrem Eindruck vom Hennesee.

Stadt begleitet das Projekt

Gleichzeitig bietet sich den Studenten so die Möglichkeit, Erfahrungen im Marketings zu sammeln, sich mit ihrer eigenen Umgebung und besonders der Reaktion ihrer Mitmenschen auf ihre Umgebung zu beschäftigen. Begeistert von der Idee, boten die Tourist-Information Meschede und das Stadtmarketing eine Kooperation an.

Zwar handelt es sich ausschließlich um ein studentisches Projekt, aber Norbert Arens von der Tourist-Information Meschede und Christina Henke vom Stadtmarketing Meschede haben Impulse zur Zusammenstellung der Fragen gegeben. Auch sie sind gespannt auf das Ergebnis der Befragung, das einen Überblick darüber geben soll, wie gut die neue Attraktion sowohl von Touristen als auch von Einwohnern angenommen wird.

„Die Studenten haben sich die Fragen selbst ausgedacht, meine Kollegin Lisa Stieren und ich haben daraus schließlich unter wissenschaftlicher Betrachtung einen professionellen Fragebogen entwickelt“, erklärt Prof. Dr. Susanne Leder. „In Kleingruppen werden die Studenten etwa einen Monat lang am Henne-Boulevard die Passanten befragen.“

In vier Abschnitten sollen verschiedene Schwerpunkte untersucht werden. Zuerst geht es um den Grund des Aufenthalts in der Region, im zweiten Teil steht die Himmelstreppe im Vordergrund, beispielsweise wozu sie genutzt wird und wie sie beurteilt wird. Als Nächstes folgen Fragen rund um die Verknüpfung des Boulevards mit Aktivitäten in der Umgebung. Bis Ende Juni arbeiten die Studenten an diesem Marktforschungsprojekt und hoffen auf kooperationsbereite Passanten.