„Niemand muss allein sterben“

Kreis Soest..  Bereits vor 20 Jahren wurde der Hospiz-Verein im Kreis gegründet, jetzt geht das Projekt in die Realisierungsphase. Wanda Niermann hatte Waldemar Hampel, Botschafter und Mitinitiator des Hospizvorhabens in Soest, zum Arbeitskreis Soziales der CDU-Soest eingeladen, um über das Christliche Hospiz Soest zu informieren.

„Wir möchten, dass niemand allein sterben muss“, beschreibt er eines der wesentlichen Ziele. Vielen Menschen sei es ein Herzenswunsch, gut versorgt und in Würde zu sterben. Mit dem stationären Hospiz wollen das Johanniter Sozialwerk und das Perthes-Werk einen Ort im Kreis Soest schaffen, an dem ein menschenwürdiges Sterben und Abschiednehmen möglich ist. Die CDU sei eine Partei mit christlichen und sozialen Wurzeln, führte Arbeitskreisleiterin und Ratsmitglied Wanda Niermann aus. Sie sicherte Waldemar Hampel die Unterstützung bei dem Projekt zu.

2,3 Millionen Euro

Aktuell ist der Kreis Soest in Nordrhein-Westfalen der einzige Kreis, in dem es kein Hospiz gebe. Auf dem Gelände des Perthes-Zentrums soll das Hospiz mit zehn Gästezimmern entstehen. Dort, so Waldemar Hampel, sei für jeden Platz, unabhängig von Alter, sozialem Stand, Konfession und Nationalität. Der Bau des Hospizes würde rund 2,3 Millionen Euro kosten. Es werden Zuschüsse und Fördergelder beantragt. Der größte Teil Projektes müsse aber durch Spenden getragen werden.