Nicht zwingend notwenig

Es ist immer dieselbe Leier, aber leider ein zu triftiges Argument: In Zeiten klammer Kassen muss gut überlegt werden, welche Ausgaben zwingend notwendig sind und welche nicht. Allein die Aufstellung der Laubkörbe soll laut zuständigem Betriebshof rund 45 000 Euro kosten.


Hinzu käme die zusätzliche Belastung des Personals, dass den Bürgerinnen und Bürgern die Fahrt zum Betriebshof ersparen würde. Die müssten das Laub dann nur noch zum nächstgelegenen Korb bringen. Letztlich handelt es sich dabei aber um eine freiwillige Leistung – einen Service sozusagen. Warstein befindet sich in der Haushaltssicherung. Das bedeutet, dass das Anbieten einer solchen Leistung durch die Einsparung einer anderen freiwilligen Leistung finanziell ausgeglichen werden müsste.


Da würde sich auch der gesellschaftliche Mehrwert ausgleichen. Die Verwaltung hätte lediglich Mittel umgeschichtet und zusätzlichen organisatorischen Aufwand geschaffen. Bisher hat das Laub seinen Weg auch zum Betriebsbhof gefunden. Das kann es noch solange tun, bis die nötigen Mittel zur Verfügung stehen.