Nicht nur auf den Spuren von Romeo und Julia

Pilgerfahrt nach Norditalien: Pfarrer Thomas Wulf und Dietmar Lange stellen das vorläufige Programm vor
Pilgerfahrt nach Norditalien: Pfarrer Thomas Wulf und Dietmar Lange stellen das vorläufige Programm vor
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Sich auf den Weg machen wollen die Pilger des Pastoralverbundes Warstein wieder in den Herbstferien, allerdings nicht per pedes sondern mit dem Bus. Zum vierten Mal findet eine große Fahrt statt, die die Pilger dieses Mal nach Norditalien führt.

Warstein..  Beim Pilgern ist das Sich-auf-den-Weg-machen mindestens genau so wichtig wie das Ankommen. Sich auf den Weg machen wollen die Pilger des Pastoralverbundes Warstein wieder in den Herbstferien, allerdings nicht per pedes sondern mit dem Bus. Zum vierten Mal findet eine große Fahrt statt, die die Pilger dieses Mal nach Norditalien führt.

Noch viele Ideen auf der Agenda

Große Vorfreude herrschte bei den Pilgern beim Vortreffen im Gemeindezentrum, schließlich zeichnen sich die von Dechant Thomas Wulf und Dietmar Lange organisierten Fahrten durch kulturelle wie spirituelle Impulse aus. „Wir haben verschiedene Ideen und Anregungen von allen Seiten bekommen, es gibt inzwischen eine lange Liste“, erläuterte Wulf. „Das beruhigt für die Zukunft.“

Zu den Zielen, die Dietmar Lange gerne in den kommenden Jahren ansteuern möchte, gehört Santiago de Compostela. „Aber da müssen wir noch mehr Erfahrung haben, um das intensiv vorzubereiten.“ Überlegt wird außerdem, im Luther-Jahr 2017 eine ökumenische Pilgerfahrt zusammen mit der evangelischen Gemeinde durchzuführen. Erfurt, Wittenberg und Eisleben könnten dann unter anderem besucht werden.

In diesem Jahr steht aber zunächst Norditalien an. „Die Reise ist noch nicht ganz fertig wegen der Teilnehmerzahl“, erläuterte Lange. „Wir werden das Paket in den nächsten Wochen festzurren.“ Der grobe Rahmen steht jedoch. Vom 4. bis 11. Oktober soll diese stattfinden. Das erste Ziel der Fahrt ist Verona, eine mittelalterliche Stadt, die, beispielsweise mit dem Amphitheater, weit mehr als Romeo und Julia zu bieten hat. Hier stehen zwei Übernachtungen an, bevor es weiter geht zur Lagunenstadt Ravenna, die über schöne alte Gebäude in einer von byzantinischer Kunst beeinflussten Mosaiktechnik verfügt und wo Quartier genommen wird.

Auf der Fahrt Station gemacht werden soll noch in Padua, bekannt als eine der ältesten Universitätsstädte. Würde man auch Venedig anfahren, müsste die Fahrt um einen Tag erweitert werden. „Aber ich bin der Meinung, dass der 3. Oktober ein Tag ist, den wir in Warstein würdig begehen sollten, ist es doch ein Tag unserer jüngeren Geschichte, den man nicht so verstreichen lassen sollte“, sprach sich Lange gegen die Ausweitung aus.

Nach Ravenna geht es weiter in Richtung Mailand, an Bologna vorbei, aber auch an Parma und Cremona, der bekannten Geigenbauer-Stadt. Dann heißt es langsam Abschied nehmen von Norditalien, denn nach Mailand wird Kurs genommen auf die Schweiz, wo die Pilger in Einsiedeln übernachten werden. Und dann können Lange und Wulf bereits mit der Planung der „kleinen“ Pilgerfahrt starten.