Ney zieht Gesprächsangebot an die Verwaltung zurück

Mülheim..  Weil der WDR in seiner Sendung Lokalzeit am 29. April über das Kloster Mülheim berichten wird, hat Eigentümer Joachim Ney seine noch Anfang der Woche angekündigte Zusammenarbeit mit der Stadt Warstein zur Problemlösung nun endgültig aufgekündigt.

In einer Mail an die Verwaltung, die unserer Redaktion vorliegt, schreibt Ney, dass er diese Berichterstattung als („aus meiner Sicht gesteuerte“) Provokation empfinde. Der Beitrag am kommenden Mittwoch soll unter dem Titel stehen: „Wie geht das Dorf mit einem Schloss im Ort um, dessen Zustand sich zusehends verschlechtert?“ Darauf reagiert Kaufmann Ney seinerseits mit einer Gegenfrage:

„Welche Mitschuld trägt ein Dorf mit meinem Schloss im Ort, dessen Zustand sich zusehends verschlechtert?“ Gleichzeitig kündigt Ney in seiner Mail an, dass er das zuvor ausgesprochene Gesprächsangebot an die Stadt zurückziehe „und zukünftig die Angelegenheit Kloster Mülheim einfach nur noch laufen lasse. Ich werde auch niemanden mehr telefonisch belästigen.“

Inhalt des anberaumten Gesprächs mit der Verwaltung sollte, so Ney, das von ihm gefertigte Konzept „risikolose Zwangsversteigerung der Gebäude Kloster Mülheim durch die Stadt Warstein“ sein.

Dies sei aus seiner Sicht „unter Würdigung aller Begleitumstände“ die „letzte, zeitnahe Chance einer Problemlösung“.