Ney gibt Bemühungen auf

Mülheim..  Und wieder wird die „Unendliche Geschichte Kloster Mülheim“ um ein Kapitel reicher – oder besser: ärmer. In einer Mail an Bürgermeister Manfred Gödde und Stefanie Luse hat Joachim Ney nunmehr erklärt, dass er sich nicht weiter um eine Lösung für den Konflikt um das historische Gebäude bemühen werde. Wörtlich heißt es: „Mit Wirkung von heute (Anmerkung der Redaktion: 20. April 2015) stelle auch ich nach zwei Jahren meine (anwaltlich begleiteten Bemühungen) zur Lösungsfindung Kloster Mülheim ein.“

Ney kündigt weiter an, dass er in den nächsten Tagen in Begleitung seines Anwalts das Gespräch mit der Stadtverwaltung suchen werde, um „die sich jetzt ergebenden Möglichkeiten für die Stadt Warstein zu erörtern“.

Auf der Internetseite www.kloster-mülheim.de wird der Kaufmann noch ein wenig konkreter: „Ich habe zwei Jahre gebraucht, um über einen von mir gestellten Insolvenzantrag gegen die Käuferin der Gebäude Kloster Mülheim die wahren Umstände in der Angelegenheit nachzuweisen. (...) Die von mir in dieser Zeit entwickelten Lösungskonzepte für das Grundstück waren bei den Beteiligten entweder nie von Interesse, oder nach anwaltlich begleiteter Vorstellung nicht gewollt.“

Für Bürgermeister Manfred Gödde ist der Streit ums Kloster eine „unsägliche Auseinandersetzung“: „Wenn ich durchs Möhnetal fahre und das Kloster sehe, tut es mir in der Seele weh.“