Neues Zunftzeichen setzt Schornsteinfegern ein Denkmal

Rüthen..  Nein, so gut besucht hat Franz-Josef Krämer, Vorsitzender des Fördervereins für Heimatpflege und traditionelles Brauchtum, die Mitgliederversammlung noch nie erlebt. „Ich bin überrascht, wie viele Leute gekommen sind. Das zeugt von Interesse und Unterstützung.“ Beides gezeigt hat der Vorstand gleichfalls. An 54 Tagen – im Durchschnitte in Mal wöchentlich – war er unterwegs, wie Geschäftsführer August Becker berichtete.

Geben und Nehmen

Dies gilt für Einsätze in eigener Sache, die sich auf das Maifest und das Geschehen im Handwerkerdorf konzentrieren, ebenso, wie für Besuche der Aktivitäten anderer Rüthener Vereine und Veranstalter. „Sie unterstützen uns, also wollen auch wir sie unterstützen“, berichtete Becker vom Geben und Nehmen.

Der Schwerpunkt eigener Aktivitäten lag neben dem Maifest auf dem Marktplatz, dem Herrichten des Maibaums und dem Weihnachtsmarkt im Handwerkerdorf auf dem Pflastern der Flächen in den dortigen Ausstellungsbereichen. Dabei bediente man sich allerdings fachkundiger Hilfe. Da der Verein keine Beiträge erhebt, bezieht er seine Einnahmen alleine aus besagten beiden Veranstaltungen. Beide sind, so war dem Bericht von Kassenwart Hermann Fahle zu entnehmen, gut gelaufen. Kein Wunder, dass er, ebenso wie der 2. Vorsitzende Burkhard Reine, angesichts der guten Nachrichteneinstimmig bestätigt wurde.

Neue Beiratsmitglieder willkommen

Aus dem Beirat verabschiedet hat sich sehr zum Leidwesen von Franz-Josef Krämer Theo Fromme. Ersatz wird noch gesucht. „Wir sind neun Mann im Vorstand und kriegen die Arbeit geschultert, trotzdem arbeiten wir daran, jemand neues zu bekommen“, betonte Krämer. Auch über jemanden, der sich vornehmlich mit um die Seilerei kümmert, würde der Vorstand sich freuen, ergänzte Beisitzer Adolf Maxion.

Für die Zukunft planen die Heimatfreunde, die Seilerei außen zu beleuchten. Doch zunächst stehen die Vorbereitungen für das Maifest an, das traditionell am 1. Mai auf dem Marktplatz gefeiert wird. Bei dieser Gelegenheit wird auch ein neues Zunftzeichen am Maibaum enthüllt. Dieses ist den Schornsteinfegern gewidmet. Doch zuvor muss der Maibaum erst noch neu gestrichen werden.

Erstmals wird das Maifest schon von einem Tanz in den Mai eingeläutet. „Diese Änderung ergibt sich auch wegen der hohen Zeltkosten“, erklärte der Vorsitzende. Für den Vorabend hat sich der Förderverein mit Mark Wiegelmann und seinem Eventteam zusammengetan.