Neuer Kletterspaß auf dem Schulhof

Sichtigvor..  „Endlich klettern und spielen!“ So freuten sich die Sichtigvorer Grundschüler, als der lang ersehnte Balancier-Parcours am Freitag auf dem Schulhof eingeweiht wurde.

Damit erreichte die Projektwoche zum Thema „Woher kommt unser Pausenbrot? Gesunde Ernährung aus unserer Umgebung“ einen besonderen Höhepunkt: Einige Kinder, der Vorstand des Fördervereins und Schulleiterin Ulrike Theurich eröffneten das neue Spielgerät.

Projekte vorgestellt

Nachdem alle Schülerinnen und Schüler mit einem Lied die Eltern und Gäste begrüßt hatten, stellten die verschiedenen Gruppen ihre Projekte aus den vergangenen Tagen vor. Einige Schüler bekamen die Möglichkeit, auf heimischen Höfen Kühe und Schweine zu streicheln, in der Möhne zu angeln oder in einer Backstube selber Brot zu backen. „So haben wir geschaut, wo unsere Lebensmittel herkommen“, erklärten die Schüler stolz.

Anschließend konnten die Kinder endlich das neue Spielgerät erklimmen, klettern und spielen. Wie im Sturm rannten sie nach der Eröffnung auf die verschiedenen Elemente des Parcours und probierten sogleich alles aus.

Mit einer kleinen Choreographie bedankten sich die Grundschüler für die engagierte Arbeit des Fördervereins ihrer Schule. 17 Kinder hielten jeweils einen Buchstaben hoch und bildeten so die Wörter: „Förderverein Danke“.

Vor mehr als drei Jahren entstand die Idee für einen Balancier-Parcours auf dem Schulhof.

„Wir haben immer gedacht, dass unser Schulhof noch mehr Attraktion gebrauchen kann“, so Schulleiterin Ulrike Theurich. Bis Juli 2013 wurde die Idee dann konkretisiert und schließlich wurde auch der entsprechende Antrag bei der Stadt Warstein gestellt. Im Dezember 2013 konnte dieser bewilligt werden und die Idee noch genauer in die Planung gehen.

„Nur durch viele Spender konnten wir das Projekt realisieren“, betonte Fördervereins-Vorsitzender Christoph Sprenger bei der feierlichen Einweihung.

5500 Euro von der Stadt

Der Zuschuss von 5500 Euro von Seiten der Stadt Warstein gab letztlich den Startschuss. Auch durch viele Freiwillige wurde das Projekt unterstützt:

„Hier sind 120 Kinder auf der Schule, aber wir hatten nie Probleme, Eltern zu finden, die gerne und bereitwillig helfen. Das ist wunderbar“, freute sich Christoph Sprenger über das Engagement.

Fertiggestellt wurde das Projekt erst kurz vor der Eröffnung. Die Seile und die Kletterelemente konnten erst einen Tag zuvor angebracht werden, auch wenn der erste Spatenstich bereits Anfang März erfolgte.

Seitdem war die Vorfreude bei allen Beteiligten gestiegen. Für Christoph Sprenger hatte das Projekt auch eine starke persönliche Bedeutung: „Es hat jetzt so lange gedauert, da ist es schön, es noch vor unserem Umzug in die USA fertigzustellen.“

Nun ist die Sichtigvorer Grundschule St. Margaretha um ein großes Projekt reicher geworden und sorgt in den Pausen für noch mehr Spaß und Ausgleich zum Unterrichtsleben.

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